Ansicht des Hamburger Hafens (Inv.-Nr.: 1956,20)

Hamburger Hafen

Abbildung: Große dekorative Darstellung, Geschenk der HAPAG an das MHG.
Hing früher im Hapag-Verwaltungsgebäude in Berlin.
Einträger/Datierung: Gemalt 1904 von Carl Wilhelm Hugo Schnars-Alquist, geb. 1855 in Hamburg, gest. 1939 ebd., See- und Marinemaler, Sohn einer alteingesessenen Hamburger Großkaufmannsfamilie; aufgezwungene Ausbildung zum Kaufmann; bildete sich aber auf der Gewerbeschule seiner Vaterstadt im Zeichnen und autodidaktisch im Malen aus; malte zunächst unter dem Pseudonym “Alquist”, später Doppelname. Durch den Erfolg verschiedener Seestücke, die sofort Käufer fanden, ermutigt, sattelte er 1884 um und wurde 1886 Meisterschüler von Hans Gude an der Berliner Kunstakademie. Erste Weltreise; 1890-1898 in Berlin ansässig; 1891 begründete er mit Max Liebermann, Walter Leistikow und anderen die „Vereinigung der XI“, war in den Jahren 1892 – 93 Mitglied der Reichskommission, Mitglied der Jury in Chicago, wurde 1896 zum Professor ernannt und siedelte 1898 von Berlin zurück nach Hamburg über. Zahlreiche Studenreisen: USA, Westindien, Mexiko, Australien, Afrika. Korrespondiertes Mitglied des Berliner Instituts für Meereskunde; sehr erfolgreich, beschickte viele ofizielle Kunstausstellungen; am kaiserlichen Hof sehr geschätzt. Seine zahlreichen Seereisen lehrten ihn, das Meer unter allen Breitengraden, zu allen Jahreszeiten und in allen Stimmungen zu schildern. Seine Bilder wurden in Farbdrucken weit verbreitet und waren sehr bekannt. Bilder von ihm besaßen der deutsche Kaiser Wilhelm II. (Hilfe in Sicht, 1890), der  Reichskanzler Bernhard von Bülow (Deutschland, 1900), die Kunsthalle Hamburg (Nordwest, 1903), die Museen in Elbing, Adelaïde, St. Louis und viele Privatsammlungen in Deutschland, Amerika, Australien etc. Auch hat er viele Bilder für die Dampfer der Hamburg-Amerika-Linie gemalt.
Schnars-Alquist hat diesen Ausschnitt vom Hamburger Hafen von der Staats-Werft aus mit Blick auf den Kaiser – Wilhelm-Hafen komponiert. Der Hafen gehört zur Kuhwärder- Hafengruppe (Kuhwärder Hafen, Kaiser-Wilhelm-Hafen und Ellerholzhafen), welche 1904 fertiggestellt und an die HAPAG verpachtet wurde.
Links am Kaiser-Wilhelm-Höft steht der 75 t-Schwerlastkrahn der Hamburg-Amerika Linie, sowie ein Leuchtturm, welcher die westliche Spitze des Auguste-Victoria-Quais markiert. Ebenfalls wird rechts am Ellerholzhöft der Beginn des Kronprinzen-Quais durch einen zweiten Leuchtturm markiert. Die hölzerne Brücke im Vordergrund führt den Blick des Betrachters zwischen den Linienschiffen hindurch auf den Horizont, an dem man ein Gebäude des  Technischen Betriebes der Hamburg-Amerika Linie am Reiherkai sieht.
Zustand: 2012 erlitt das Großgemälde einen Wasserschaden. Die Versicherungssumme deckte nicht die Gesamtkosten der Restaurierung ab. Die dringendsten Maßnahmen konnten durchgeführt werden. Die Retusche fehlt jedoch noch. Über die Rettung des Gemäldes wird am Patenschaftstag berichtet.
Kalkulation: € 7.500,- Wir freuen uns in diesem Fall auch über Einzelspenden ab € 100,00. Bei geeigneten Räumlichkeiten besteht für Spender auch die Möglichkeit, das Objekt als längerfristige Leihgabe zu erhalten, da es in den kommenden Jahren nicht für die Museumsausstellung vorgesehen ist.

Erste Teilpatenschaften für dieses Objekt wurde übernommen von:

Andreas Schütt (i. H. von € 150,-)
Rosemarie Stärk (i. H. von € 200,- und € 250,- )
Georg Mohwinkel (i. H. von € 200,-)

Die Sammlung Hamburgischer Daguerreotypien

Die Hamburger Sammlung braucht dringend konservatorische Betreuung. collage_mediumDie
Glasabdeckungen sind in vielen Fällen schadhaft und müssen ausgetauscht werden.Durch zu hohe Feuchtigkeit ist es zu Tröpfchenbildung auf Gläsern und dem Bildträger gekommen.  Viele der Bilder sind im Randbereich bereits angelaufen. Häufig finden sich Insektenrückstände zwischen Bildträger und Glas, im Etui oder Rahmen und durch ungünstige Lagerung ist es zu Metallkorrosion, Schimmelbefall, Verschmutzungen und Abrieb an Bildern, Etuis und Rahmen gekommen.

Die „Hamburger Morgensprache“ ist eine jährliche Veranstaltung der Handelskammer Hamburg die an den Beginn der Hanse in Hamburg, deren Traditionen und die engen Verbindungen unserer Stadt nach London und ganz Europa erinnern soll.  Neben der Zeremonie und der „Hamburg-Rede“ findet die Sammlung für einen guten Zweck statt. 2014 wird für die Erhaltung der Daguerreotypien-Sammlung des Hamburg Museums gesammelt.

Eine anteilige Patenschaft an der gesamten Sammlung haben  übernommen:

Sparkasse Harburg – Buxtehude

Stammbuch von Friedrich Ludwig Schröder (1744-1816) (Inv.-Nr.: 1913,607)

Allgemeine Angaben: Stammbuch mit Ledereinband mit Goldprägung, unpaginierte, von verschiedenen Personen beschriebene und bezeichnete Seiten. Enthält unter anderem: Sepiazeichnung mit Signatur (Rückseite): ʺFerd: Kobell / Mannheim 6. August 1780.ʺ. Darstellung von Friedrich Ludwig Schröder als König Lear. Ganzfigur en face, in einer Landschaft nach vorn schreitend, in langem Mantel, Weste und Hosen mit Fransen gekleidet, auf dem Haar einen Laubkranz; mit der rechten Hand nach links weisend, in der linken Hand einen langen Wanderstab. Unten rechts Beschriftung: ʺNein, sie können mir des Münzens weyter / nichts thun; ich bin der König selbst. / Lear.ʺ. Das Blatt eine Wiedergabe der sechsten Szene des vierten Aktes aus William Shakespeares ʺKönig Learʺ in der Fassung von Friedrich Ludwig Schröder, mit Schröder in der Titelrolle bei seinem Gastspiel in Mannheim 1780.
Halterin/Halter: —
Einträger: U.a. Goethe, Klopstock, Caspar Voght
Zustand: Einband: Oberfläche leicht verschmutzt (Flecken d. Flüssigkeitseintrag), Ekcen bestoßen und aufgefasert, Kanten aufgefasert und berieben, Deckelflächen berieben, Leder mittelstark abgebaut.
Buchblock: Schnitt und Seiten leichte verschmutzt, Stockflecken, Tinterfraß.
Kalkulation: € 130,00

Die Patenschaft für dieses Stammbuch wurde von Dominik Stoltz übernommen.

 

Stammbuch von Peter Friedrich Röding (Inv.-Nr.: 1979,718)

Allgemeine Angaben: Stammbuch gebunden mit Ledereinband mit ornamentaler Goldprägung, 266 Seiten, davon ca. 106 von verschiedenen Personen beschrieben und illustriert. Auf dem Buchrücken eingeprägt ʺDenkmahl Wahrer FREUNDEʺ. Vor dem ersten Eintrag Illustration mit Spruch zur Freundschaft vom Halter und auf drei nachfolgenden Seiten Eintrag des Halters (nicht in Excel-Tabelle verzeichnet). Am Ende des Buchs ein Namensregister der Einträger. Datum erster Eintrag vom 12.08.1782, Datum letzter Eintrag vom 05.09.1817. Nicht alle Einträge im Buch sind datiert. Die Laufzeit richtet sich nach den vorhandenen Datierungen der Einträge.
Sprachen: Deutsch, Latein, Französisch, Spanisch, Italienisch, Englisch, Norwegisch.
Enthält u.a. Aquarelle, Zeichnungen, Kupferstiche, Silhouette, Symbolum.
Motive der Illustrationen: Landschaften, Gebäude, Personen.Das Stammbuch enthält Illustrationen über die unten aufgeführten hinaus. Hier eine Auswahl:
Vosatzpapier: Aquarell: Rundschild mit Inschrift zur Freundschaft auf Sockel.
S. 1: eingeklebter Kupferstich: Porträt Johann Hinrich Röding.
S. 3: Tuschzeichnung: Phantasielandschaft mit Fluß (Ricker).
S. 24: eingeklebtes Aquarell: Schlachtenszene; Symbolum.
S. 46: eingeklebtes Aquarell: Winterlandschaft mit Ortschaft am Fluß.
S. 60: Bleistiftzeichnung: Phantasielandschaft mit ländlicher Ortschaft.
S. 71: eingeklebtes Aquarell mit Fluß zwischen Stadtmauern.
S. 82: Tuschzeichnung: Flußlandschaft; Symbolum.
S. 84: auf zusätzlich eingeklebter Seite Aquarell: dörfliche Landschaft.
S. 107: Aquarell: Blumenstrauß (Maria Gerdrut Freytag).
S. 154: Federzeichnung: Schloß in Landschaft; Symbolum.
S. 168: eingeklebtes Aquarell: dörfliche Landschaft mit Fluß.
S. 180. Aquarell: Vogel auf Ast (Trentwedel).
S. 190: eingekl. Aquarell: Apoll und die 9 Musen.
S. 229: Aquarell: Junger Mann zwischen Traurigkeit und Freude.
S. 257: Aquarell: Käfer.
Halterin/Halter: Peter Friedrich Röding (1767 – 1846), Halter, Buch.
Einträger: —
Zustand: Einband: Oberfläche leicht verschmutz, Ecken bestoßen und aufgefasert, Kanten aufgefasert und berieben, Deckelflächen berieben (Fraßspuren von Insekten), Leder mittelstark abegebaut, Kratzer im Einbandbezug (hinten), Stabilität des Einbandes beeinträchtigt durch Riss im Falzbereich oben und unten (nur innen).
Buchblock: Schnitt und Seiten leicht verschmutzt, Stockflecken, Tinterfraß, einige Seiten verwellt.
Kalkulation: € 180,00.

Die Patenschaft für dieses Objekt wurde von Hanjo Acke übernommen.

Porträt des Dr. Ferdinand Beneke und seiner Familie (Inv.-Nr.: 1951,115)

Dr. Ferdinand Beneke und seine Familie

Abbildung: Ferdinand Beneke wurde am 1.8.1774 in Bremen geboren. Sein Vater war Kaufmann. Als seine Familie nach Minden umzog, wurde er auf die Ritterakademie in Rinteln geschickt. Dort machte er durch eine Freimaurerloge erste Bekanntschaft mit
Anhängern der Französischen Revolution. Während seines Jurastudiums in Halle trat er in die „Loge zu den drei Degen“ ein. Nach einer kurzen Anstellung als
Referendar in der preußischen Provinzialregierung in Minden erwarb er an der Univerität in Göttingen 1795 den Titel Dr. jur. Ein Jahr später erhielt er in Hamburg das Bürgerrecht und ließ sich dort als Advokat nieder. Neben seinem Beruf engagierte er sich als Armenpfleger und Förderer der Dammtor-Schule. 1804 änderte sich seine religiöse und politische Grundüberzeugung. 1813 war er als Mitglied der Bürgergarde an dem Versuch beteiligt, die Wiederbesetzung Hamburgs durch napoleonische Truppen zu verhindern. Nach deren Niederlage floh er aus Hamburg. Im Exil war Beneke Mitbegründer des Hanseatischen Direktoriums, das den besetzten Städten Lübeck, Bremen und Hamburg eine Stimme geben sollte. In den Monaten vor Hamburgs Befreiung gehörte er zu den Truppen, die die Stadt bis zum Abzug der Franzosen belagerten. 1816 wurde er zum Oberaltensekretär gewählt. Das Kollegium, das er führte, war gegenüber dem Senat eine Art bürgerschaftliches Kontrollorgan und Beneke erwarb sich zu beiden Seiten großes Vertrauen. Er verstarb am 1.3.1848 in Hamburg.
Von besonderer Bedeutung sind Benekes erhaltenen Tagebücher, in die er jeden Tag,
von 1792 an bis zu seinem Tod, alles aufschrieb, sowohl Privates als auch
Geschäftliches und Politisches.

Auf der Rückseite der Daguerreotypie ist zu lesen: ʺDaguerreotyp von Stelzner, Portraitmaler / Jungfernstieg No 11 / Hamburgʺ. Und: ʺMeine Grosseltern Dr. Ferd Beneke u. Frau geb. von Axen, rechts ihre Tochter Emma, links ihre Tochter Minna. Hinten Dr. Otto Beneke. Das Bild wurde ca. 1845 für m. Paten [nicht eindeutig lesbar], den [nicht eindeutig lesbar] in New York waren, gemacht. Mit [...]lassung zum Dr. Otto Beneke ist das Bild um 1880 für Onkel [nicht eindeutig lesbar] Adolph Beneke [...] worden u. befindet sich auch [...] in m. Besitz. Beneke Dr. P.ʺ.
Hersteller: Carl Ferdinand Stelzner (1805 – 1894), Fotograf.
Zustand: Bildoberfläche: Verfärbung durch Schadstoffe links, rechts, unten und punktuell auf der Bildmitte, leichte Kratzer auf Bildschicht.
Passepartout: leichte Verschmutzung, leichter Abrieb.
Deckglas: Flächige Tröpfchenbildung auf Glasunterseite, leichte Verschmutzung.
Befestigung: Fehlstellen in Papier-Randverklebung an den Ecken, Abrieb an den Kanten, leichter Abrieb am Schmuckband.
Aufhängung: Metallöse korrodiert.
Kalkulation: € 500,00

Die Patenschaft für dieses Objekt wurde von der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur übernommen.

Ruinen um die Binnenalster (Inv.-Nr.: 1902,406)

Ruinen um die Binnenalster

Bildinhalt:Dargestellt ist die Binnenalster unmittelbar nach dem Brand 1842. Im Vordergrund sind die zerstörten Schiffsanleger zu sehen, rechts dahinter steht eine Mühle auf einer Halbinsel mit Baumgruppe.
Der Rahmen wird von einer schwarzen Klebestreifeneinfassung gehalten. Das Bild befindet sich in einem beigefarbenen Passepartout mit achteckigem Ausschnitt. Auf der Rückseite ist ein Ständer für die Aufstellung angebracht sowie ein Aufkleber mit Herstellerangabe:”Daguerreotyp / von Stelzner / Portraitmaler / Jungfernstieg No. 11 / Hamburg”.
Zustand: Kratzer auf Bildschicht, leichte Verschmutzung, Versiegelung schadhaft
Kalkulation: € 350,00
Die Patenschaft für dieses Objekt wurde von der Hapag-Lloyd Stiftung übernommen.

 

Alte Gröningerstraße

Theobald Riefesell (Zeichner), Alte Gröningerstraße, Bleistiftzeichnung

Alte Gröningerstraße

Inhalt der Schachtel: Feder- und Bleistiftzeichnungen

Beispielobjekt: Alte Gröningerstraße, Bleistiftzeichnung von Theobald Riefesell, 1892; Inv.Nr. E 1896,260

Blick auf ein Portal in der Gröningerstraße. Eine von 50 Zeichnungen aus Riefesells Serie “Hamburg. Augenblicke einer Stadt 1882-1894″

Kalkulation: 350€
Die Patenschaft für dieses Objekt wurde von Katrin Ehrich übernommen.

Alte Gröningerstraße, Fleet, Neue Groningerstraße, Grünersood

Batty (Zeichner) Tho. Higham (Stecher), Robert Jennings (Herausgeber), McQueen (Drucker), The New Market Place, Hamburg

 The New Market Place

Inhalt der Schachtel: Stahlstiche und Federzeichnungen

Beispielobjekt: The New Market Place, Batty (Zeichner), Tho. Higham (Stecher), Robert Jennings (Herausgeber), McQueen (Drucker), 1828; Inv.Nr. EB 1987,25

Blick auf eine Szene auf dem Hamburger Marktplatz mit der St. Michaelis Kirche im Hintergrund.

Batty, Tho. Higham, Robert Jennings, McQueen, 1828

Kalkulation: 350€
Die Patenschaft für dieses Objekt wurde von Maike Tiedemann übernommen.

Alter Wandrahm: Bleistift- und Federzeichnungen

Häuserzeile im Alten Wandrahm

Alter Wandrahm

Inhalt der Schachtel: Bleistift- und Federzeichnungen

Beispielobjekt: Alter Wandrahm, Aquarellierte Zeichnung, Unbekannter Künstler, undatiert, Inv.-Nr.: 1927,145

Blick in den Straßenzug Alter Wandrahm vor dem Bau der Speicherstadt

Kalkulation: € 350,00
Die Patenschaft für eine Kiste hat Michael Braun übernommen

Elbstraßen, Esplanade, Ellerntorsbrücke, Eichholz

Trümmerparkplatz / Neanderstraße 1963, Aquarell

Inhalt der Schachtel: Aquarelle, Lithografien, Kreide- und Federzeichnungen

 Beispielobjekt: Trümmerparkplatz/Neanderstraße 1963, Aquarell, unbekannter Künstler, 1963; Inv.Nr. EB 1966,54

Blick auf Wohnhäuser und einen Parkplatz in der Neanderstraße, im Vordergrund spielende Kinder.

Kalkulation: € 350,00

Die Patenschaft für dieses Objekt wurde von einem anonymen Spender übernommen.