Bibel (Inv.-Nr.: 1909-495)

Abbildung: Biblia Das ist/ Die gantze H. Schrifft Alten und Neuen Testaments/ Teutsch/ 1909-495 VZ 1.SeiteDoct. Martin Luthers : Nach der aufrichtigen ältesten Wittenbergischen und von dem theuren Mann selbst revidirten Edition/ Mit dem Anhang des 3 und 4 Buchs Esra/ Wie auch des 3 Buchs der Maccabeer/ Sampt Vorher-gehender Vermahnung aus Gottes Wort/ die Bibel fleissig zu lesen/ Und einer Vorrede Hr. Johann. Wincklers/ Pastoris an der neuen Michaelis-Kirch in Hamburg/ Von Neuen Mit allem Fleiß übersehen/ alle bißdaher in anderen Exemplarien eingeschlichene und in der Correctur übergangene Druckfehler und tadelhaftige Schreib-Arten ausgemunstert/ mit … herrlichen Figuren gezieret/ und … mit neuen Marginalien und … Anmerckungen vermehret.

Hersteller/Datierung: Druckdatum: 1695; Handschriftliche Widmung von 1706. Drucker: Hoffmann, Sigismund.

Zustand: Einband: Deutliche Oberflächenverschmutzung. Deckel mit Fraßspuren holzzerstörender Schädlinge. Deckelflächen berieben, im Einbandleder einige Kratzer. Insbes. im Falzbereich und am Übergang zum Rücken ist das Leder degradiert. Am 1909-495 VZ 2.SeiteHinterdeckel löst sich das Einbandleder vom Holzdeckel und ist stark verwellt. Im oberen und unteren Bereich ist der Einband großflächig mit einer transparenten, selbstklebenden Folie beklebt. Der hintere Holzdeckel weist im oberen Bereich eine große Fehlstelle (ca. 1/3 der gesamten Substanz auf). Im oberen und 1909-495 VZ 1.SeiteDetunteren Falzbereich des Vorderdeckels befinden sich kleine Fehlstellen im Holz. Die originale Substanz im Deckel ist insgesamt stabil. Der Rückenfalz ( Leder) ist am Kapital beidseitig eingerissen (ca. 3-5 cm). Die Schließen fehlen. Das Leder ist an ihrer ursprünglichen Position auf dem Hinterdeckel eingerissen. Die 1909-495 VZ Ges1.SeiteBeschläge in den Ecken sind unvollständig vorhanden (der rechte untere Beschlag des Vordeckels sowie die beiden oberen des Hinterdeckels fehlen). Der Einband hat sich vom Buchrücken gelöst. Die Funktion des Einbandes, den Buchblock zu schützen, ist nicht mehr gewährleistet. Duch die Schäden droht weiterer 1909-495 VZ ReimarusDetSubstanzverlust im Zuge der Benutzung des Buches. Buchblock: Die Seiten sowie die Buchschnitte sind deutlich verschmutzt. Etwa die Hälfte aller Seiten sind an den Ecken umgeknickt und / oder am Schnitt stark abgebaut (weiche Papiersubstanz), umgeknickt oder partiell eingerissen. Die ersten etwa 10, sowie die letzten etwa 20 1909-495 VZBindungSeiten sind stark degradiert und weisen z.T. massiven Substanz- und Informationsverlust auf. Einige Informationen sind durch zahlreiche Knicke und Falten in den Seiten derzeit nicht lesbar. Im Falzbereich einiger Lagen sind Spuren von mikrobiellem Befall zu erkennen. Die ersten und letzten Seiten weisen am oberen 1909-495 VZ ReimarusRand Schwemmränder auf. Die Heftung ist defekt, die Lagen sind im Falzbereich vielfach eingerissen, so dass der Heftfaden keinen Halt mehr hat. Durch die beriebenen Schäden ist die Substanz des Buchblocka und die ihm enthaltene Information stark gefährdet. Es droht weiterer Substanzverlust im Zuge der Handhabung / Lagerung / Ausstellung.

Hintergrundinformation: Die Bibel wurde 1665 in Ratzburg von Sigismund Hoffmann gedruckt. Neben dem direkten Bezug zu Luther beinhaltet sie eine Vorrede von Johann Winckler. Johann Winckler (* 13. Juli 1642 in Golzern bei Grimma; † 5. April 1705 in Hamburg) war ein lutherischer Theologe und seit 1684 Hauptpastor der Hamburger St.-Michaelis-Kirche. Er war einer der Protagonisten in den Hamburger pietistischen Streitigkeiten Ende des 17. Jahrhunderts. Unter seinem Einfluss kam es zu einer Reihe pietistisch geprägter Neuerungen, darunter eine Liturgiereform, die Einführung eines neuen Gesangbuches und die Einrichtung einer Armenschule. Daneben engagierte er sich für ein Verbot von Opernaufführungen, hielt weiterhin Hauskonvente ab und finanzierte aus eigener Tasche den Druck lutherischer Bibelausgaben. Winckler stand im Ruf eines herausragenden Redners. Bei seinen Predigten waren bis zu 4000 Zuhörer anwesend, die teilweise aus anderen Kirchspielen kamen, um ihn zu hören.
Bemerkenswert ist die handschriftliche Widmung aus dem Jahr 1706, die besagt:

Gott zu Ehren,
der Jugend zu hochnöhtiger Erbauung,
auf Befehl ist Ihrer HochEhren:
s. fit:
Herrn Samuelis Reimari,
dero regierenden hochfürstl. Durchl: zu Schleswig
hochbetraueten Ober Consistorial-Raths und
prapositi zu Tundern
Diese Bibel
für die Oster-Schule des Dörffes
Övenum
von mir angeschafft,
von den Einwohnern besagten Dörffes
aus Liebe zur Gottseeligkeit
willig bezahlt,
und habe selbige der Schulen zum fleißigen
Gebrauche übergeben
Den 11ten Octob: anno 1706.
Bartholdus Lyra
Pastor zu S. Johannis.

Joh: 5 p 39. Suchet in der Schrift, denn, ihr meinet, ihr habet das ewige Leben darinnen; und sie ist’s, die von mir zeuget.
Joh: 17 p 17. Heilige sie, Heiliger Vater, in deiner Wahrheit,
dein Wort ist Wahrheit.

Mit dem angeführten Samuel Reimar ist mit Sicherheit nicht der Hamburger Samuel Reimarus (* 22. Dezember 1694 in Hamburg; † 1. März 1768 Hamburg) gemeint, der hier Gymnasialprofessor für orientalische Sprachen war und ein Wegbereiter der Bibelkritik in der Frühzeit der Aufklärung. Es muss sich dagegen um einen gleichnamigen hochrangigen Verwaltungsbeamten einer Behörde, einem Oberkonsistorialrat aus Schleswig, handeln, der Barthold Lyra, dem Pastor einer Johanniskirche, den Befehl gegeben hatte, eine Bibel für die Osterschule in Oevenum auf Föhr anzuschaffen. Dort entstand ein neues Schulhaus, das 1707 fertiggestellt wurde. Von Barthold Lyra stammt die Widmung, der sie mit einigen Bibelversen abschließt, die sich auf den Gebrauch der Bibel beziehen.

Kalkulation: Zusammentragen der Lagen, Hinzufügen neuer Vorsätze, Neuheftung; Ableimen und Hinterkleben des Buchblocks; Restaurieren des Einbandes; Verbinden von Buchblock und Einband; Anfertigung einer Kasette für die Lagerung; Optional: Ergänzen der Schließen: € 5.000,-

Die Patenschaft für dieses Objekt wurde von einem anonymen Spender übernommen.

Stammbuch von Charlotte Dorethea Juliane Grosse (Inv.-Nr.: 2007,31)

Allgemeine Angaben: Pappe, marmoriert mit Schmuckband besetzt und Pappumschlag; marmorierter Vorsatz; 216 Seiten. Einträge in den Jahren 1822 bis 1830. Einige B 2007,31_S.63eingeklebte kolorierte Lithographien und Aquarelle.

Halterin/Halter: Charlotte Dorethea (sic) Juliane Grosse.
Einträger: 26 Einträge aus Berlin.
Zustand: Die Oberfläche ist leicht verschmutzt. Die Stabilität des Einbandes ist durch Risse beeinträchtigt. Die Ecken und Kanten des Schutzumschlags sind bestoßen und aufgefächert. Wenige Seiten sind eingerissen und / oder umgeknickt.

Kalkulation: € 170,00.

Die Patenschaft für dieses Objekt wurde von Doris de Boor übernommen.

Ansicht des Hamburger Hafens (Inv.-Nr.: 1956,20)

Hamburger Hafen

Abbildung: Große dekorative Darstellung, Geschenk der HAPAG an das MHG.
Hing früher im Hapag-Verwaltungsgebäude in Berlin.
Einträger/Datierung: Gemalt 1904 von Carl Wilhelm Hugo Schnars-Alquist, geb. 1855 in Hamburg, gest. 1939 ebd., See- und Marinemaler, Sohn einer alteingesessenen Hamburger Großkaufmannsfamilie; aufgezwungene Ausbildung zum Kaufmann; bildete sich aber auf der Gewerbeschule seiner Vaterstadt im Zeichnen und autodidaktisch im Malen aus; malte zunächst unter dem Pseudonym “Alquist”, später Doppelname. Durch den Erfolg verschiedener Seestücke, die sofort Käufer fanden, ermutigt, sattelte er 1884 um und wurde 1886 Meisterschüler von Hans Gude an der Berliner Kunstakademie. Erste Weltreise; 1890-1898 in Berlin ansässig; 1891 begründete er mit Max Liebermann, Walter Leistikow und anderen die „Vereinigung der XI“, war in den Jahren 1892 – 93 Mitglied der Reichskommission, Mitglied der Jury in Chicago, wurde 1896 zum Professor ernannt und siedelte 1898 von Berlin zurück nach Hamburg über. Zahlreiche Studenreisen: USA, Westindien, Mexiko, Australien, Afrika. Korrespondiertes Mitglied des Berliner Instituts für Meereskunde; sehr erfolgreich, beschickte viele ofizielle Kunstausstellungen; am kaiserlichen Hof sehr geschätzt. Seine zahlreichen Seereisen lehrten ihn, das Meer unter allen Breitengraden, zu allen Jahreszeiten und in allen Stimmungen zu schildern. Seine Bilder wurden in Farbdrucken weit verbreitet und waren sehr bekannt. Bilder von ihm besaßen der deutsche Kaiser Wilhelm II. (Hilfe in Sicht, 1890), der  Reichskanzler Bernhard von Bülow (Deutschland, 1900), die Kunsthalle Hamburg (Nordwest, 1903), die Museen in Elbing, Adelaïde, St. Louis und viele Privatsammlungen in Deutschland, Amerika, Australien etc. Auch hat er viele Bilder für die Dampfer der Hamburg-Amerika-Linie gemalt.
Schnars-Alquist hat diesen Ausschnitt vom Hamburger Hafen von der Staats-Werft aus mit Blick auf den Kaiser – Wilhelm-Hafen komponiert. Der Hafen gehört zur Kuhwärder- Hafengruppe (Kuhwärder Hafen, Kaiser-Wilhelm-Hafen und Ellerholzhafen), welche 1904 fertiggestellt und an die HAPAG verpachtet wurde.
Links am Kaiser-Wilhelm-Höft steht der 75 t-Schwerlastkrahn der Hamburg-Amerika Linie, sowie ein Leuchtturm, welcher die westliche Spitze des Auguste-Victoria-Quais markiert. Ebenfalls wird rechts am Ellerholzhöft der Beginn des Kronprinzen-Quais durch einen zweiten Leuchtturm markiert. Die hölzerne Brücke im Vordergrund führt den Blick des Betrachters zwischen den Linienschiffen hindurch auf den Horizont, an dem man ein Gebäude des  Technischen Betriebes der Hamburg-Amerika Linie am Reiherkai sieht.
Zustand: 2012 erlitt das Großgemälde einen Wasserschaden. Die Versicherungssumme deckte nicht die Gesamtkosten der Restaurierung ab. Die dringendsten Maßnahmen konnten durchgeführt werden. Die Retusche fehlt jedoch noch. Über die Rettung des Gemäldes wird am Patenschaftstag berichtet.
Kalkulation: € 7.500,- Wir freuen uns in diesem Fall auch über Einzelspenden ab € 100,00. Bei geeigneten Räumlichkeiten besteht für Spender auch die Möglichkeit, das Objekt als längerfristige Leihgabe zu erhalten, da es in den kommenden Jahren nicht für die Museumsausstellung vorgesehen ist.

Erste Teilpatenschaften für dieses Objekt wurde übernommen von:

Andreas Schütt (i. H. von € 150,-)
Rosemarie Stärk (i. H. von € 200,- und € 250,- )
Georg Mohwinkel (i. H. von € 200,-)

Die Sammlung Hamburgischer Daguerreotypien

Die Hamburger Sammlung braucht dringend konservatorische Betreuung. collage_mediumDie
Glasabdeckungen sind in vielen Fällen schadhaft und müssen ausgetauscht werden.Durch zu hohe Feuchtigkeit ist es zu Tröpfchenbildung auf Gläsern und dem Bildträger gekommen.  Viele der Bilder sind im Randbereich bereits angelaufen. Häufig finden sich Insektenrückstände zwischen Bildträger und Glas, im Etui oder Rahmen und durch ungünstige Lagerung ist es zu Metallkorrosion, Schimmelbefall, Verschmutzungen und Abrieb an Bildern, Etuis und Rahmen gekommen.

Die „Hamburger Morgensprache“ ist eine jährliche Veranstaltung der Handelskammer Hamburg die an den Beginn der Hanse in Hamburg, deren Traditionen und die engen Verbindungen unserer Stadt nach London und ganz Europa erinnern soll.  Neben der Zeremonie und der „Hamburg-Rede“ findet die Sammlung für einen guten Zweck statt. 2014 wird für die Erhaltung der Daguerreotypien-Sammlung des Hamburg Museums gesammelt.

Eine anteilige Patenschaft an der gesamten Sammlung haben übernommen:

Sparkasse Harburg – Buxtehude
Dr. Karl-Joachim Dreyer,  Hamburger Sparkasse AG
Weihbischof Dr. Jaschke, Erzbistum Hamburg
Eberhard Runge, E. R. Consulting

Doppelporträt zweier Männer (Inv.-Nr.: 1951,56)

 

Zwei Männer

Zwei Männer

Abbildung: Auf der Rückseite befindet sich oben in der Mitte ein Aufkleber mit folgender Angabe zum Hersteller: ʺDaguerreotyp / von / Stelzner / Portraitmaler / Jungfernstieg No. 11 / Hamburgʺ
Hersteller/Datierung: Atelier Stelzner & Biow, Fotografen / um 1845
Zustand: Bildoberfläche: Verfärbung durch Schadstoffe rechts, links und oben.
Passepartout: leichte Verschmutzung rechts unten.
Deckglas: leichte Oberflächenverschmutzung, flächige Tröpfchenbildung auf Glasunterseite.
Befestigung: stellenweise ablösende Papier-Randverklebung.
Rückseitenschutz: Schadstellen.
Kalkulation: € 450,00

Die Patenschaft für dieses Objekt wurde im Rahmen der Hamburger Morgensprache der Handelskammer Hamburg übernommen.

Porträt von Emmy und Louise Amsinck (Inv.-Nr.: 1951,125)

Emmy und Louise Amsinck

Emmy und Louise Amsinck

Abbildung: Bei dem handschriftlichen Vermerk auf der Rückseite ist Folgendes zu lesen: ʺDag. von J. Völlner / Atelier gr. Bleichen 48. Hamburg / Emmy und Louise Amsinck / um 1845ʺ.
Lt. Eingangsbuch: ʺDaguerreotypie: Emmy u. Louise Amsinck, um 1845. Unter Glas im Kleberahmenʺ.
Hersteller/Datierung: J. Völlner, Fotograf/in / um 1845
Zustand: Bildoberfläche: Verfärbung durch Schadstoffe links und unten, leichte Verschmutzung, starke Kratzer auf Bildschicht.
Passepartout: starke Verschmutzung.
Deckglas: strake Oberflächenverschmutzung, starke Verschmutzung der Glasunterseite.
Befestigung: Fehlstellen in Papier-Randverklebung, Risse und Brüche in der Papier-Randverklebung, Abrieb, verbräunter, fleckiger, verwellter Rückseitenschutz, unsachgemäße frühere Ausbesserungen.
Aufhängung: Metallöse angelaufen.
Kalkulation: € 450,00

Die Patenschaft für dieses Objekt wurde im Rahmen der Hamburger Morgensprache der Handelskammer Hamburg übernommen.

Porträt von Margot Amsinck (Inv.-Nr: 1951,124)

Margot Amsinck

Margot Amsinck

Abbildung: Auf der Rückseite befindet sich folgender Vermerk: ʺDaguerreotyp von H. Pahl u. L. Boppo. Hotel zum Kronprinzen alt. Jungfernstieg No 8ʺ, darunter der handschriftliche Vermerk: ʺca. 1850 / Margot Amsinckʺ.
Lt. Eingangsbuch: ʺDaguerreotypie: Margot Amsinck, um 1850, ʺH. Pahl u. L. Boppoʺ, Unter Glas in Kleberahmenʺ.
Hersteller/Datierung: H. Pahl u. L. Boppo (Hamburg), Fotograf / um 1850
Zustand: Bildoberfläche: Verfärbung durch Schadstoffe rechts, links und unten, punktförmige Verfärbung der Bildschicht, starke Kratzer auf Bildschicht, Korrosion des Kupferträgers mit Beschädigung der Bildschicht, leichte Verschmutzung, Insektenrückstände.
Passepartout: starke Verschmutzung, Fehlstelle, Papier verwellt.
Deckglas: starke Verschmutzung der Glasunterseite, punktuelle Tröpfchenbildung auf Glasunterseite, leichte Oberflächenverschmutzung.
Befestigung: Fehlstellen in Papier-Randverklebung, ablösende Papier-Randverklebung, Abrieb.
Rückseitenschutz: Papier verbräunt, Flecken, Abrieb.
Aufhängung: Metallöse angelaufen.
Kalkulation: € 450,00

Die Patenschaft für dieses Objekt wurde im Rahmen der Hamburger Morgensprache der Handelskammer Hamburg übernommen.

Porträt von Emmy und Louise Amsinck (Inv.-Nr.: 1951,121)

 Emmy und Louise Amsinck

Emmy und Louise Amsinck

Abbildung: Auf der Rückseite steht folgender Vermerk: ʺEmmy [...] 1838. und Louise Amsinck. geb. 1840. / ca. 1850.ʺ
Lt. Eingangsbuch: ʺDaguerreotypie: Emmy Amsinck (geb. 1838) u. Louise Amsinck (geb. 1840). Um 1850. In Kleberahmen unter Glasʺ
Hersteller/Datierung: unbekannt / um 1850
Zustand: Bildoberfläche: Verfärbung durch Schadstoffe rechts oben, Korrosion des Kupferträgers mit Beschädigung der Bildschicht, Kratzer auf Bildschicht.
Deckglas: leichte Oberflächenverschmutzung, starke, flächige Tröpfchenbildung auf Glasunterseite.
Befestigung:  leichte Verschmutzung der Papier-Randverklebung.
Aufhängung: Metallöse angelaufen
Kalkulation: € 500,00

Die Patenschaft für dieses Objekt wurde im Rahmen der Hamburger Morgensprache der Handelskammer Hamburg übernommen.

Porträt von Dr. jur. Alfred Amsinck und Dr. C. Amsinck (Inv.-Nr.: 1951,119)

Dr. jur. Alfred Amsinck und Dr. C. Amsinck

Dr. jur. Alfred Amsinck und Dr. C. Amsinck

Abbildung: Auf der Rückseite steht folgende Information: ʺDaguerreotyp von Stelzner / Portraitmaler / Jungfernstieg No.11 Hamburg.ʺ, darunter ein wegen der Verbleichung nicht mehr lesbarer handschriftlicher Vermerk. An der unteren Kante außerdem die handschriftliche Notiz: ʺDr. jur. Alfred Amsinck † 1866 u. Dr. C. Amsinck. ca. 1851-52ʺ.
Lt. Eingangsbuch: ʺDaguerreotypie: Dr. jur. Alfred Amsinck (gest. 1866) u. Dr. Cesar Amsinck. Um 1851/52. In Kleberahmen unter Glas.ʺ.
Hersteller/Datierung: Carl Ferdinand Stelzner (1805 – 1894), Fotograf
Zustand: Bildoberfläche: leichte Verschmutzung, Verfärbung durch Schadstoffe am Rand, Korrosion des Kupferträgers mit Beschädigung der Bildschicht.
Passepartout: starke Verschmutzung.
Deckglas: leichte Oberflächenverschmutzung, flächige Tröpfchenbildung auf Glasunterseite.
Befestigung: Fehlstellen, Abrieb und Risse in Papier-Randverklebung; Rückseitenschutz verbräunt.
Aufhängung: Metallöse angelaufen.
Kalkulation: € 450,00

Die Patenschaft für dieses Objekt wurde im Rahmen der Hamburger Morgensprache der Handelskammer Hamburg übernommen.

Porträt von Angehörigen der Familie Schön (Inv.-Nr.: 1947,63)

Angehörige der Familie Schön

Angehörige der Familie Schön

Abbildung: Im Etui liegt ein Papieretikett mit dem handschriftlichen Vermerk: ʺAngehörige der Fam. Schönʺ.
Hersteller/Datierung: unbekannt / 2. Drittel 19. Jahrhundert
Zustand: Bildoberfläche: Verfärbung durch Schadstoffe am Rand, leichte Verschmutzung, Insektenrückstände, Korrosion des Kupferträgers mit Beschädigung der Bildschicht, Schimmel auf Bildschicht, leichte Kratzer auf Bildschicht.
Passepartout: Korrosion, Verschmutzung.
Deckglas: Flächige Tröpfchenbildung auf Glasunterseite, Kristallbildung, starke Oberflächenverschmutzung.
Etui: Durchgebrochener Etuirücken, Abrieb am Samt und an der Außenhülle, Kratzer, abgestoßene Ecken, Metallteile angelaufen.
Kalkulation: € 450,00

Die Patenschaft für dieses Objekt wurde im Rahmen der Hamburger Morgensprache der Handelskammer Hamburg übernommen.