Elfenbeingeschnitztes Schmuckschränkchen aus Moorburg (Inv. Nr.: 1930,216)

Objektbeschreibung:

Das prachtvoll gestaltete Miniaturmöbel (43 x 27 x 17 cm) wurde um 1800, vermutlich in russischen Klosterwerkstätten, hergestellt. Diese Schatullen kommen im westlichen 1930-216_014Europa häufiger vor und wurden vermutlich als Souvenir von Seeleuten mitgebracht. Leicht transportierbar konnten sie zur Aufbewahrung verschiedener persönlicher Utensilien benutzt.

Das Schränkchen ist aus Eichen- und Nadelholz in Form eines Tabernakelsekretärs gefertigt und mit kunsthandwerklich prachtvoll gestalteten Elfenbeinplättchen belegt. Die Plättchen bestehen wahrscheinlich aus Walroßzahn und sind naturbelassen hell oder grün gefärbt, teilweise mit zarten Blumenmotiven bemalt. Jedes einzelne Plättchen ist graviert oder durchbrochen geschnitzt. Bei den Gravuren handelt es sich um bandartig angelegte florale Motive, Blattranken oder grafische Muster aus Kreisen und Punkten, die farbig abgesetzt sind. Einzelne, größere Elfenbeinplättchen sind durchbrochen geschnitzt und mit farbigem Papier hinterlegt. Sie   zeigen Tiermotive, umgeben von geometrischen und vegetabilen Mustern. Hinter der Pultklappe befinden sich zwei breite Schubladen. Der Innenraum des zweitürigen Aufsatzes ist mit zwei Fachböden ausgestattet, deren Fronten mit wellenförmigen Papiergirlanden abgesetzt sind.

1930-216_010

Erhaltungszustand:

Das Schränkchen  befindet sich in einem desolaten Zustand. Es sind Ableimungen und Schäden am Konstruktionsholz zu verzeichnen. Trockenschwundbewegungen des Holzkorpus und Versprödung des Klebemittels haben zu zahlreichen Ablösungen an den Elfenbeinapplikationen geführt. Die losen Elfenbeinplättchen sind zum Teil rissig, brüchig und haben sich verformt. Teilweise haben sich die Ränder vom Holzträger gelöst und stehen schüsselförmig auf. Leider sind bereits Fehlstellen zu verzeichnen. Verschiedene abgefallene Elfenbeinplättchen wurden separat aufbewahrt und können im Zuge einer Restaurierung wieder zugeordnet und fixiert werden.
Die Holzverbindungen des Schmuckschränkchens sind in ihrer Stabilität beeinträchtigt. Im Holz der Rückwand unten rechts befindet sich eine quadratische Fehlstelle. Die Flügeltüren des Aufsatzes lassen sich nicht mehr frei bewegen, da sich die Scharniere aus dem Holzkorpus gelöst haben.
Die Ränder der Papierkaschierungen stehen vom Holzträger auf, haben sich aufgerollt oder sind zum Teil großflächig ausgerissen. Insgesamt ist die Papierkaschierung fleckig verfärbt, lückenhaft und weist im Aufsatzinnenraum schwarze Beläge (vermutlich von Schimmelbefall) auf. Die Papierkaschierungen hinter den durchbrochen gearbeiteten Elfenbeinplättchen sind ausgeblichen und lückenhaft.
Das Schränkchen ist in der Vergangenheit mindestens einmal restauriert worden, da an den Elfenbeinplättchen zum Teil Ergänzungen aus Kunstharz vorgenommen wurden, die aber noch nicht am Korpus fixiert sind.
Die Oberfläche des Schränkchens ist durch eingeriebenen Staub vergraut und wirkt fleckig. In den Zwischenräumen der durchbrochen gearbeiteten Schnitzereien hat sich Schmutz angesammelt.
Es besteht Handlungsbedarf, da das Objekt bereits deutliche Schäden aufweist und weiterer Substanzverlust an den einzigartig gestalteten Elfenbeinapplikationen droht.

1930-216_002                    1930-216_009

Vorgeschlagene Konservierung-Restaurierung:

o    Trocken- und Feuchtreinigen der gesamten Oberfläche von innen und aussen
o    Entfernen der schwarzen Beläge des ehemaligen Schimmelbefalls
o    Konsolidieren und Stabilisieren der Holzsubstanz
o    Schonendes Rückformen aufstehender Elfenbeinapplikationen
o    Neuverleimen abgeleimter Elfenbeinapplikationen
o    Zuordnen und Neuverleimen abgefallener Elfenbeinapplikationen
o    Neufixieren der gelösten Türscharniere
o    Glätten und Konsolidieren der Papierkaschierung
o    Ergänzen der Fehlstelle im Holz der Objektrückwand
o    Ergänzen von Fehlstellen an den Elfenbeinapplikationen
o    Retusche der Ergänzungen

Kalkulation: Aufwand für Konservierung-Restaurierung ca. 4.000,- Euro

Die Patenschaft für dieses Objekt wurde von einem anonymen Spender übernommen.

Hamburger Gesangbuch in schwarzem Leder mit Silberschließe, Hamburger Beschauzeichen und Meistermarke (Inv.-Nr.: 1931,18)

Allgemeine Angaben: Ein Gesangbuch gebunden 1931-18_001in grobporiges schwarzes Leder, Goldschnitt. Einfacher Silberbeschlag, die gewölbten Auflagen der Schließe sind herzförmig ausgeführt, innen anden Krampen jeweils eine hamburgische Stadt- und eine Meistermarke “HH”, außerdem Tremulierstriche in Form der römischen 18: ‘XVIII’; das Klappstück fehlt. Der Spiegel ist mit in Blau, Grün, Gelb und Rot marmoriertem Papier beklebt. Das Vorsatzpapier ist dunkelgold, mit geprägten und rot gefärbten Vögeln, Ranken und bandartigen Leisten, auf denen an einigen Stellen Schrift angebracht ist. Es folgt ein doppelseitiger Kupferstich, signiert “G.C. Pingeling. Sc. Hamb:1745″, darauf im unteren Teil eine Hamburgansicht, oben links ein sitzender Harfenspieler mit Krone, rechts eine kniende Frau vor einem Feuer, über ihr in Wolken vier Cherubim. Das Titelblatt in Rot- und Schwarzdruck.
Hersteller: kein Eintrag
Datierung: 1745-1753
Zustand: Einband: Die Oberfläche ist leicht verschmutzt. Kanten und Ecken sind berieben. Der Einband schließt nicht, da die Schließe fehlt.
Buchblock: Der Schnitt und die Seiten sind leicht verschmutzt. Einige Seiten sind eingerissen und haben umgeknickte Ecken.
Benötigte Maßnahmen: Trockenreinigung, Ausbürsten des Falzes, Sichern von Rissen und Knicken.
Kalkulation: 150,00 €

Wir danken Petra Oelker für die Übernahme der Restaurierungs-Patenschaft.

Modell eines Schiffes um 1820 aus Glas (Inv.-Nr.: 1932,203)

Das Schiffsmodell:
Bei dem Objekt handelt es sich um ein Segelschiffsmodell Gesamtansicht mit Vitrine_medium(Fregatte), hergestellt ver- mutlich um 1820. Es gibt Hinweise auf eine italienische (Venedig) oder französische (Nevers) Herkunft. Es gelangte 1932 als Schenkung von „Fräulein Schultz“ in den Bestand des Hamburg Museums.

Das Modell ist detailreich gestaltet und sowohl der Rumpf als auch die Takelage bestehen zum Großteil aus Gesamtansicht ohne Vitrine_mediumäußerst filigranen, in sich verdrehten Glasschnüren, welche mittels Glutinleim verbunden und mit einer Leimfarbe bemalt sind. Ergänzend sind Segel aus einseitig vermes-singtem Kupferblech und Fahnen aus Seide appliziert. Die Fahnen sind mit einem Hamburger Wappen bemalt. Auf Deck befinden sich außerdem kleine „vor der Lampe gefertigte“ Glasfiguren.
Das Schiffsmodell steht auf einem mit Watte gepolsterten Holzbrett auf und wird von einer im frühen 20. Jahrhundert hinzugefügten Vitrine umschlossen.

Zustand:
Das Schiffsmodell, sowie das Wattepolster, sind stark verschmutzt und von Schimmel befallen. Zahlreiche Glasschnüre sind durch mechanische Belastungen (ab-)gebrochen und liegen lose auf der Watteunterlage. Vereinzelte Partien der Farbschichten weisen bereits Verluste oder Abblätterungen auf. Die dünnen Blechsegel sind teilweise verknickt und auf der Messingseite korrodiert. Die seidenen Fahnen sind stark versprödet, vergilbt, zum Teil bereits eingerissen und vor Allem im Bereich der Bemalung deformiert.
Eine Glasscheibe der Vitrine ist gesprungen und zwei Fehlstellen in dieser wurden in der
Vergangenheit notdürftig mit einem Feldpostbrief aus dem Ersten Weltkrieg gesichert.

gedrehte Glasschnüre_medium         Seidenfahne mit Hamburgwappen_medium       Figuren auf Deck_medium

Restaurierungskonzept:
Das Objekt wurde im Rahmen einer Bachelorarbeit der Fachhochschule Erfurt (Fach-richtung Konservierung und Restaurierung) untersucht und es wurde ein umfangreiches Restaurierungskonzept erstellt, dessen praktische Ausführung durch eine Objektpaten-schaft ermöglicht werden könnte.
Die Restaurierung soll das Objekt in einen ausstellungswürdigen Zustand versetzen und in
erster Linie dessen Erhaltung für nachfolgende Generationen garantieren.

Die notwendigen restauratorischen Maßnahmen umfassen unter Anderem:
• Reinigung des Schiffsmodells u. der Watteunterlage (Minimierung des Schimmelbefalls)
• Zuordnung und Klebung gebrochener Glasschnüre
• Ergänzung fehlender Glasschnüre
• Festigung loser Malschichten
• Glättung und Doublierung der Seidenfahnen
• Klebung und Ergänzung der Vitrinenwand

Kalkulation: Geschätzte Kosten für den Arbeitsaufwand:  € 6000.

Die Patenschaft für dieses Objekt wurde von einem anonymen Spender übernommen.

Bibel (Inv.-Nr.: 1909-495)

Abbildung: Biblia Das ist/ Die gantze H. Schrifft Alten und Neuen Testaments/ Teutsch/ 1909-495 VZ 1.SeiteDoct. Martin Luthers : Nach der aufrichtigen ältesten Wittenbergischen und von dem theuren Mann selbst revidirten Edition/ Mit dem Anhang des 3 und 4 Buchs Esra/ Wie auch des 3 Buchs der Maccabeer/ Sampt Vorher-gehender Vermahnung aus Gottes Wort/ die Bibel fleissig zu lesen/ Und einer Vorrede Hr. Johann. Wincklers/ Pastoris an der neuen Michaelis-Kirch in Hamburg/ Von Neuen Mit allem Fleiß übersehen/ alle bißdaher in anderen Exemplarien eingeschlichene und in der Correctur übergangene Druckfehler und tadelhaftige Schreib-Arten ausgemunstert/ mit … herrlichen Figuren gezieret/ und … mit neuen Marginalien und … Anmerckungen vermehret.

Hersteller/Datierung: Druckdatum: 1695; Handschriftliche Widmung von 1706. Drucker: Hoffmann, Sigismund.

Zustand: Einband: Deutliche Oberflächenverschmutzung. Deckel mit Fraßspuren holzzerstörender Schädlinge. Deckelflächen berieben, im Einbandleder einige Kratzer. Insbes. im Falzbereich und am Übergang zum Rücken ist das Leder degradiert. Am 1909-495 VZ 2.SeiteHinterdeckel löst sich das Einbandleder vom Holzdeckel und ist stark verwellt. Im oberen und unteren Bereich ist der Einband großflächig mit einer transparenten, selbstklebenden Folie beklebt. Der hintere Holzdeckel weist im oberen Bereich eine große Fehlstelle (ca. 1/3 der gesamten Substanz auf). Im oberen und 1909-495 VZ 1.SeiteDetunteren Falzbereich des Vorderdeckels befinden sich kleine Fehlstellen im Holz. Die originale Substanz im Deckel ist insgesamt stabil. Der Rückenfalz ( Leder) ist am Kapital beidseitig eingerissen (ca. 3-5 cm). Die Schließen fehlen. Das Leder ist an ihrer ursprünglichen Position auf dem Hinterdeckel eingerissen. Die 1909-495 VZ Ges1.SeiteBeschläge in den Ecken sind unvollständig vorhanden (der rechte untere Beschlag des Vordeckels sowie die beiden oberen des Hinterdeckels fehlen). Der Einband hat sich vom Buchrücken gelöst. Die Funktion des Einbandes, den Buchblock zu schützen, ist nicht mehr gewährleistet. Duch die Schäden droht weiterer 1909-495 VZ ReimarusDetSubstanzverlust im Zuge der Benutzung des Buches. Buchblock: Die Seiten sowie die Buchschnitte sind deutlich verschmutzt. Etwa die Hälfte aller Seiten sind an den Ecken umgeknickt und / oder am Schnitt stark abgebaut (weiche Papiersubstanz), umgeknickt oder partiell eingerissen. Die ersten etwa 10, sowie die letzten etwa 20 1909-495 VZBindungSeiten sind stark degradiert und weisen z.T. massiven Substanz- und Informationsverlust auf. Einige Informationen sind durch zahlreiche Knicke und Falten in den Seiten derzeit nicht lesbar. Im Falzbereich einiger Lagen sind Spuren von mikrobiellem Befall zu erkennen. Die ersten und letzten Seiten weisen am oberen 1909-495 VZ ReimarusRand Schwemmränder auf. Die Heftung ist defekt, die Lagen sind im Falzbereich vielfach eingerissen, so dass der Heftfaden keinen Halt mehr hat. Durch die beriebenen Schäden ist die Substanz des Buchblocka und die ihm enthaltene Information stark gefährdet. Es droht weiterer Substanzverlust im Zuge der Handhabung / Lagerung / Ausstellung.

Hintergrundinformation: Die Bibel wurde 1665 in Ratzburg von Sigismund Hoffmann gedruckt. Neben dem direkten Bezug zu Luther beinhaltet sie eine Vorrede von Johann Winckler. Johann Winckler (* 13. Juli 1642 in Golzern bei Grimma; † 5. April 1705 in Hamburg) war ein lutherischer Theologe und seit 1684 Hauptpastor der Hamburger St.-Michaelis-Kirche. Er war einer der Protagonisten in den Hamburger pietistischen Streitigkeiten Ende des 17. Jahrhunderts. Unter seinem Einfluss kam es zu einer Reihe pietistisch geprägter Neuerungen, darunter eine Liturgiereform, die Einführung eines neuen Gesangbuches und die Einrichtung einer Armenschule. Daneben engagierte er sich für ein Verbot von Opernaufführungen, hielt weiterhin Hauskonvente ab und finanzierte aus eigener Tasche den Druck lutherischer Bibelausgaben. Winckler stand im Ruf eines herausragenden Redners. Bei seinen Predigten waren bis zu 4000 Zuhörer anwesend, die teilweise aus anderen Kirchspielen kamen, um ihn zu hören.
Bemerkenswert ist die handschriftliche Widmung aus dem Jahr 1706, die besagt:

Gott zu Ehren,
der Jugend zu hochnöhtiger Erbauung,
auf Befehl ist Ihrer HochEhren:
s. fit:
Herrn Samuelis Reimari,
dero regierenden hochfürstl. Durchl: zu Schleswig
hochbetraueten Ober Consistorial-Raths und
prapositi zu Tundern
Diese Bibel
für die Oster-Schule des Dörffes
Övenum
von mir angeschafft,
von den Einwohnern besagten Dörffes
aus Liebe zur Gottseeligkeit
willig bezahlt,
und habe selbige der Schulen zum fleißigen
Gebrauche übergeben
Den 11ten Octob: anno 1706.
Bartholdus Lyra
Pastor zu S. Johannis.

Joh: 5 p 39. Suchet in der Schrift, denn, ihr meinet, ihr habet das ewige Leben darinnen; und sie ist’s, die von mir zeuget.
Joh: 17 p 17. Heilige sie, Heiliger Vater, in deiner Wahrheit,
dein Wort ist Wahrheit.

Mit dem angeführten Samuel Reimar ist mit Sicherheit nicht der Hamburger Samuel Reimarus (* 22. Dezember 1694 in Hamburg; † 1. März 1768 Hamburg) gemeint, der hier Gymnasialprofessor für orientalische Sprachen war und ein Wegbereiter der Bibelkritik in der Frühzeit der Aufklärung. Es muss sich dagegen um einen gleichnamigen hochrangigen Verwaltungsbeamten einer Behörde, einem Oberkonsistorialrat aus Schleswig, handeln, der Barthold Lyra, dem Pastor einer Johanniskirche, den Befehl gegeben hatte, eine Bibel für die Osterschule in Oevenum auf Föhr anzuschaffen. Dort entstand ein neues Schulhaus, das 1707 fertiggestellt wurde. Von Barthold Lyra stammt die Widmung, der sie mit einigen Bibelversen abschließt, die sich auf den Gebrauch der Bibel beziehen.

Kalkulation: Zusammentragen der Lagen, Hinzufügen neuer Vorsätze, Neuheftung; Ableimen und Hinterkleben des Buchblocks; Restaurieren des Einbandes; Verbinden von Buchblock und Einband; Anfertigung einer Kasette für die Lagerung; Optional: Ergänzen der Schließen: € 5.000,-

Die Patenschaft für dieses Objekt wurde von einem anonymen Spender übernommen.

Stammbuch von Johann Hinrich Röding (1772-1827), (Inv.-Nr.: 1979,717)

Allgemeine Angaben: Leder mit vergoldeten Ornamenten; 114 Seiten unpag.; Marmorpapier. 59 Einträge zwischen 1772-1800, darunter einige Aquarelle und Gouachen. B 1979,717_S.147

Halterin/Halter: Johann Hinrich Röding (1772-1827), Lehrer in Hamburg.

Einträger: u.a. der Theologe Nikolaus Hermann Halske (1777-1848), der Pastor zu St. Jacobi D. Christian Ludwig Gerling (1745-1801), der spätere Arzt Georg Rudolf Fölsch (1756-1807), der Bleidecker und Eisengießer David Christopher Mettlerkamp (1774-1850), der Kalligraph und Briefmaler Wilhelm Nikolaus Böckel, die Dichterin Anna Luise Karsch (1722-1791), die Maler Ludwig Eckhardt (1770-1794) und Gerdt Hardorff d.Ä. (1769-1864), Catharina Maria Nissen (1756-1812), später Ehefrau des Schriftstellers Christian Ludwig Willebrand, Magdalene Juliane Friderica Seltzer (1766-1801).
Zustand: Die Oberfläche ist leicht verschmutzt. Es befinden sich eingelegte, säurehaltige Materialien im Buchblock, die mechanische Schäden durch Spannungen im Material führen.

Kalkulation: € 100,00.

Die Patenschaft für dieses Objekt wurde von einem anonymen Spender übernommen.

Stammbuch von Charlotte Dorethea Juliane Grosse (Inv.-Nr.: 2007,31)

Allgemeine Angaben: Pappe, marmoriert mit Schmuckband besetzt und Pappumschlag; marmorierter Vorsatz; 216 Seiten. Einträge in den Jahren 1822 bis 1830. Einige B 2007,31_S.63eingeklebte kolorierte Lithographien und Aquarelle.

Halterin/Halter: Charlotte Dorethea (sic) Juliane Grosse.
Einträger: 26 Einträge aus Berlin.
Zustand: Die Oberfläche ist leicht verschmutzt. Die Stabilität des Einbandes ist durch Risse beeinträchtigt. Die Ecken und Kanten des Schutzumschlags sind bestoßen und aufgefächert. Wenige Seiten sind eingerissen und / oder umgeknickt.

Kalkulation: € 170,00.

Die Patenschaft für dieses Objekt wurde von Doris de Boor übernommen.

Reimersbrücke, Reimerstwiete, Reimerstwiete, Fleet b. d., Rödingsmarkt

Reimerstwiete, Bleistiftzeichnung von Theobald Riefesell, 1888.

Reimerstwiete, Bleistiftzeichnung von Theobald Riefesell, 1888.

Inhalt der Schachtel: Aquarelle, Zeichnungen, Radierungen.

Beispielobjekt: Reimerstwiete, Bleistiftzeichnung von Theobald Riefesell, datiert 16.07.1888.
Inv.-Nr. E 1895,648.

Blick in die belebte Reimerstwiete. Rechts steht ein Pferdefuhrwerk, welches gerade be- oder entladen wird.

Kalkulation für die gesamte Schachtel: 350 €

Wir danken Christa Pauluhn für die Übernahme der Restaurierungs-Patenschaft.

Rathausstraße, Resendamm/brücke, Reichenstraße (Große und Kleine), Reichenstraßenfleet

"Kaufmannsdiele (Gr Reichenstr)". Aquarell von A. Stelling.

“Kaufmannsdiele (Gr Reichenstr)”.
Aquarell von A. Stelling.

Inhalt der Schachtel: Aquarelle, Zeichnungen, Radierungen.

Beispielobjekt: “Kaufmannsdiele” (Gr Reichenstr); Aquarell von A. Stelling, undatiert. Inv.-Nr. EB 1942,428.

Blick in eine Kaufmanndiele mit großer Treppe und mit Stuckverzierungen an Wänden und Decke.
Links in der Kaufmannsdiele sitze eine männliche Person. Zu seinen Füßen befinden sich zwei Katzen, die aus einem Teller fressen.

Kalkulation für die gesamte Schachtel: 350 €

Die Patenschaft für dieses Objekt wurde von einem anonymen Spender übernommen.

Raboisen, Rademachergang, Rathausmarkt

Hinterhof Rademachergang 56 ; Radierung von Edmund Behrend.

Hinterhof Rademachergang 56 ; Radierung von Edmund Behrend.

Inhalt der Schachtel: Aquarelle, Zeichnungen, Radierungen.

Beispielobjekt: Hinterhof Rademachergang 56; Radierung von Edmund Behrend, 1910; Inv.-Nr. E 1914,266.

Kleiner Hof mit Pflastersteinen, umgrenzt von Fachwerkhäusern mit geöffneten Fenstern. Mittig im Bild sitzt eine Katze.

Kalkulation für die gesamte Schachtel: 350 €

Die Patenschaft für dieses Objekt wurde von einem anonymen Spender übernommen.

Lombardsbrücke

Lombardsbrücke mit Mühle

Lombardsbrücke mit Mühle

Inhalt der Schachtel: Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafiken.

Beispielobjekt: Lombardsbrücke mit Mühle; Aquarell eines unbekannten Künstlers; vermutlich 1854; Inv.-Nr. EB 1957,375.

Blick von der Außenalster auf die Lombardsbrücke mit der östlichen Mühle. 1640 und 1641 wurden auf der Lombardsbrücke zwei Mühlen gebaut, die westliche wurde 1773 abgebrochen.

Kalkulation für die gesamte Schachtel: 350 €

Die Patenschaft für dieses Objekt wurde von einem anonymen Spender übernommen.