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	<description>Pate stehen fuer Hamburgs Geschichte</description>
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		<title>ovale Hinterglasbilder des 19. Jh.  (Inv.-Nr.: 2015 &#8211; 4153-1-11)</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2022 06:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[MHG-UDB]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Hinterglasbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Weitere Objekte]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jh.]]></category>

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		<description><![CDATA[11 kleine, ovale Hinterglasbilder des 19. Jh.  mit sechs verschiedenen Landschafts- und Gebäudeansichten als Grundmotive. Der Künstler ist unbekannt. Vermutlich waren sie Bestandteil eines Möbelstücks. Die konservatorische Reinigung je Hinterglasbild beläuft sich auf 70,- Euro (gesamt: 770,- Euro).]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">11 kleine, ovale Hinterglasbilder des 19. Jh.  mit sechs verschiedenen Landschafts- und <img class="size-medium wp-image-6054 alignright" alt="2015-4153" src="https://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2022/10/2015-4153-300x159.jpg" width="300" height="159" /> Gebäudeansichten als Grundmotive. Der Künstler ist unbekannt. Vermutlich waren sie Bestandteil eines Möbelstücks.</p>
<p style="text-align: justify;">Die konservatorische Reinigung je Hinterglasbild beläuft sich auf 70,- Euro (gesamt: 770,- Euro).</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="size-full wp-image-6055 alignleft" alt="2015 - 4153-1-11_k" src="https://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2022/10/2015-4153-1-11_k.jpg" width="221" height="149" /></p>
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		<item>
		<title>Porträt der Julie Lindley, geb. Heerlein (1828 – 1862) (Inv.Nr. 2011-3216)</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2022 15:43:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[MHG-UDB]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Weitere Objekte]]></category>
		<category><![CDATA[Julie Lindley]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Schneider]]></category>
		<category><![CDATA[William Lindley]]></category>

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		<description><![CDATA[Porträt der Julie Lindley, geb. Heerlein (1828 – 1862) Gemalt von Robert Schneider, 1852 (Monogramm unten rechts: „RS 1852“) Ölmalerei auf textilem Träger 37 x 30 cm Das kleinformatige Porträt der Julie Lindley ist eine der wenigen Darstellungen der Ehefrau &#8230; <a href="https://www.mein-stueck-hamburg.de/?p=5968">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Porträt der Julie Lindley, geb. Heerlein (1828 – 1862)</strong><br />
<strong> Gemalt von Robert Schneider, 1852</strong> (Monogramm unten rechts: „RS 1852“)<br />
Ölmalerei auf textilem Träger<br />
37 x 30 cm</p>
<p style="text-align: justify;">Das kleinformatige Porträt der Julie Lindley ist eine der wenigen Darstellungen der Ehefrau von William Lindley, dem  britischen Ingenieur, der für Hamburgs Geschichte einen <img class="size-medium wp-image-5969 alignright" title="Porträt der Julie Lindley, geb. Heerlein (1828 – 1862)" alt="2011-3216VZBSGes_I" src="https://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2022/08/2011-3216VZBSGes_I-245x300.jpg" width="245" height="300" />bedeutenden Platz einnimmt, da er nach dem großen Hamburger Brand 1842 wesentlich zur Modernisierung der Stadt beitrug. Als „technischer Consulent“ wurde er zu allen größeren Bauprojekten der Stadt angehört. Sein Verdienst ist die Erneuerung der Wasserversorgung Hamburgs indem er unterirdische Abwasserkanäle, Klärwerke und öffentliche Badehäuser für die ärmere Bevölkerung einführte, was zu einem erheblichen Absinken der Todesrate beitrug. Er hielt sich mit seiner Familie von 1838 – 1860 in Hamburg auf und realisierte zunächst die erste Hamburger Bahnstrecke von Hamburg nach Bergedorf, die später in die Strecke Berlin-Hamburg integriert wurde. https://www.deutsche-biographie.de/sfz53547.html und https://de.wikipedia.org/wiki/William_Lindley</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Erhaltungszustand</strong><br />
Der textile Träger ist in einem schlechten Zustand. Die Aufspannung ist äußerst schadhaft und beulig. <img class=" wp-image-5974 alignright" title="Streiflichtaufnahme" alt="2011-3216VZBSGesTotalreflektion_I" src="https://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2022/08/2011-3216VZBSGesTotalreflektion_I-300x284.jpg" width="216" height="204" /><br />
Die obere Spannkante ist fast vollständig von der Bildseite abgerissen, ebenso im Bereich der linken unteren Ecke. Der Spannrand ist zum Teil nicht mehr vorhanden. Die Nagelung an der linken Spannkante ist ausgerissen. Die Aufspannung des Gemäldes auf den Keilrahmen ist nicht mehr gegeben. Zirka ein Drittel der Keilrahmenfläche sind mit dem textilen Träger verklebt. Dies betrifft die obere und die linke Keilrahmenleiste. Auch die Spannkante ist partiell auf der Keilrahmenrückseite verklebt. Der transparente Kleber ist nur mit organischen Lösemitteln quellbar. Ein Riss im Träger (Mitte links, ca, 1,2 cm lang) wurde im Zuge einer früheren Restaurierungsmaßnahme rückseitig mit einem Flicken versehen, der sich heute bildseitig markiert. Ein weiterer, vermutlich jüngerer Riss (oben links, ca. 6 cm lang) erhielt ebenfalls rückseitig einen Flicken. Der Kleber ist sehr steif und in mit organischen Lösemitteln quellbar. Fünf kleine Löcher (Ø ca. 1 mm) befinden sich im Bereich der Bildränder. Im Bereich des Knickes um den Keilrahmen ist die Bildschicht vollständig verloren gegangen. Im dunklen Randbereich gibt es zahlreiche kleine Fehlstellen in der Bildschicht. Im Bereich der Darstellung befinden sich zwei Kratzer im Hintergrund oben links (ca. 20 mm und ca. 5 mm lang) sowie ein Kratzer im Bereich ihres linken Ärmels (ca. 12 mm lang). Zudem sind rechts neben dem Mund Kratzspuren vorhanden (Bereich von ca. 6 x 6 mm), die zu Bildschichtverlusten geführt haben. Im Bereich des ca. 6 cm langen Risses ist es zu kleinen Ausbrüchen der Bildschicht gekommen. Die Retusche der älteren Restaurierung (Mitte links) ist farblich nicht stimmig. Der Überzug ist leicht gegilbt und die Oberfläche verschmutzt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-5973" alt="2011-3216VZObereSpannkante_I" src="https://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2022/08/2011-3216VZObereSpannkante_I.jpg" width="516" height="152" /></p>
<p style="text-align: left;">Vorgeschlagene Restaurierungsmaßnahmen:<br />
Um weitere Verformungen und Substanzverluste an dem Gemälde zu verhindern, muss<br />
wieder eine funktionierende Aufspannung des Gemäldes auf seinem Keilrahmen erreicht<br />
werden. Für seine zukünftige Wertschätzung sollte zudem ein geschlossenes Erscheinungsbild der Darstellung angestrebt werden. Nachfolgende Arbeitsschritte sind notwendig:</p>
<ul>
<li>Sicherung der Bildseite durch Abkleben mit Japanpapier</li>
<li>Abnahme der Nagelung</li>
<li>Lösen der Verklebung zwischen textilem Träger und</li>
<li>Keilrahmenleisten</li>
<li>Abnahme der rückseitig aufgebrachten Flicken</li>
<li>Entfernen der Klebemittelreste</li>
<li>Glätten des Bildes, insbesondere im Bereich der Flicken</li>
<li>Doublierung der Spannränder</li>
<li>Rissverklebung sowie Schließen der fünf kleinen Löcher</li>
<li>Aufspannen und Ergänzung der defekten Keile</li>
<li>Abnahme der Notsicherung</li>
<li>Oberflächenreinigung</li>
<li>Firnisabnahme oder Firnisreduzierung</li>
<li>Kittung der Fehlstellen in der Bildschicht</li>
<li>Retusche der Kittungen</li>
<li>Auftrag eines neuen Firnisses</li>
<li>Anfertigen und Anbringen eines Rückseitenschutzes aus säurefreiem Karton</li>
<li>Dokumentation der durchgeführten Maßnahmen</li>
<li>Materialkosten pauschal</li>
<li>Anfertigung eines stilistisch passenden Schmuckrahmen</li>
</ul>
<p style="text-align: left;">Die Gesamtkosten um das für die neue Dauerausstellung vorgesehene Porträt ausstellungfähig zu machen belaufen sich auf ca. <strong>6.000,- €</strong> (Stand August 2022)</p>
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		<item>
		<title>Kinder-Husarenuniform von Carl Hermann Merck (1884-1961) (Inventarnummer: 1953,79 a+b)</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2022 10:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[MHG-UDB]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder-Husarenuniform]]></category>
		<category><![CDATA[Weitere Objekte]]></category>
		<category><![CDATA[Carl Hermann Merck]]></category>
		<category><![CDATA[Uniformhose]]></category>
		<category><![CDATA[Uniformjacke]]></category>

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		<description><![CDATA[Objekt: Jacke und Hose einer Kinder-Husarenuniform Maße: Jacke (vordere Länge): 46 cm Hose (seitliche Länge): 57 cm Datierung: laut Inventarvermerk getragen um 1885 (den Maßen nach eher um 1888) vom späteren Senatsdirektor Carl Hermann Merck (1884-1961). Seine Eltern waren der &#8230; <a href="https://www.mein-stueck-hamburg.de/?p=5941">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Objekt:</strong> Jacke und Hose einer Kinder-Husarenuniform<br />
<strong>Maße:</strong><br />
Jacke (vordere Länge): 46 cm<br />
Hose (seitliche Länge): 57 cm<br />
<strong>Datierung:</strong> laut Inventarvermerk getragen um 1885 (den Maßen nach eher um 1888) vom späteren Senatsdirektor Carl Hermann Merck (1884-1961).<br />
Seine Eltern waren der Syndikus Carl Hermann Jasper Merck (1843-1891) und Magdalena Merck, geb. Meyer (*1857), die wiederum eine Tochter des bekannten Hamburger Kaufmanns und Kunstsammlers Arnold Otto Meyer (1825-1913) war. Er war später mit Ellen Mutzenbecher (1891-1968) verheiratet.<br />
<img class="wp-image-5942 aligncenter" title="Kinder-Husarenuniform von Carl Hermann Merck (1884-1961)" alt="1953-79a_001_VZedit_k" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2022/03/1953-79a_001_VZedit_k-300x199.jpg" width="300" height="199" />Eine Publikation aus den 1960er Jahren gibt Auskunft über die Bibliothek, die er als Erwachsener besaß (&#8220;Die Bibliothek Carl Merck. Das Bild eines hamburgischen Büchersammlers&#8221;), und sein älterer Bruder Heinrich Johann Merck (1877-1958) hat mehrere Erinnerungen über die Familie veröffentlicht (&#8220;Vom gewesenen Hamburg&#8221;, &#8220;Begegnungen und Begebnisse&#8221;).</p>
<p style="text-align: justify;">Die mittelblaue Uniformjacke (1953,79 a) und die dunkelblaue Uniformhose (1953,79 b) <img class="alignright size-medium wp-image-5945" title="Kinder-Husarenuniform von Carl Hermann Merck (1884-1961)" alt="1953-79b_002_VZ_edit_k" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2022/03/1953-79b_002_VZ_edit_k-199x300.jpg" width="199" height="300" />sind aus gewalktem Wolltuch gearbeitet. Die Jacke ist im Stil einer Husarenuniform genäht. Charakteristisch sind besonders die doppelreihig angebrachten, weißen Tressenverschlüsse, die quer über die Brust verlaufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kleidung könnte den Maßen nach von einem etwa vierjährigen Jungen getragen worden sein, also vermutlich um 1888.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Jacke ist im Ganzen gesehen in einem guten Erhaltungszustand und weist nur geringe Schäden auf:</p>
<p style="text-align: justify;">- zwei kleine Mottenlöcher im Vorderteil<br />
- zwei beschädigte Tressenverschlüsse, bei denen sich die Wicklung gelöst hat<br />
- starke Abriebstellen im Baumwollsatinfutter, bei denen die braune Kette sichtbar wird<br />
Die Hose ist in sehr gutem Zustand, wenn auch wie die Jacke leicht angeschmutzt.<br />
- die Bindebänder der Kniebundhose sind stark verdrückt</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-5947" title="Kinder-Husarenuniform von Carl Hermann Merck (1884-1961)" alt="1953-79a_004_VZ_1edit_k" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2022/03/1953-79a_004_VZ_1edit_k-300x199.jpg" width="300" height="199" /></p>
<p style="text-align: justify;">Bisher sind nur die zur Uniform gehörenden Kinderhandschuhe im Museum ausgestellt. Künftig soll jedoch die vollständige Uniform präsentiert werden. Dafür sind einige Maßnahmen notwendig.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Notwendige Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Trockenreinigung von Jacke und Hose der Kinderuniform mit einem Museumsstaubsauger mit geringer, kontrollierter Saugkraft. Abrieb der Tuch- wie der Futterseite mit einem Ethanol/Wasser Gemisch 1:1.<br />
Jacke: &#8211; Schließen der Mottenlöcher (Intarsieren) mit einem Wolltuch, das in der Qualität dem Original entspricht und farblich angeglichen wird.<br />
Hose: &#8211; Glätten der Kniebänder</p>
<p><strong>Kalkulation:</strong> 380 €</p>
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		<item>
		<title>Spitzenüberwurf vom Brautkleid der Emilie Amsinck, geb. Gossler (1799-1875) (Inv.-Nr.: 1929,350)</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2022 10:07:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[MHG-UDB]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Brautkleid (Überwurf)]]></category>
		<category><![CDATA[Weitere Objekte]]></category>
		<category><![CDATA[Bobinet-Tüll]]></category>
		<category><![CDATA[Brautkleid]]></category>
		<category><![CDATA[Emilie Amsinck]]></category>
		<category><![CDATA[Gossler]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Heinrich Gossler]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Amsinck]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzenüberwurf]]></category>

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		<description><![CDATA[Objekt: Spitzenüberwurf eines Brautkleides aus seidenem Bobinet-Tüll mit cremefarbener Maschinenspitze Maße: Ganze Länge: 143 cm Taillenweite: 62 cm Datierung: getragen zur Hochzeit 1818 mit Johannes Amsinck Emilie Gossler (1799-1875) war eine Tochter des Hamburger Kaufmanns, Bankiers und Senators Johann Heinrich &#8230; <a href="https://www.mein-stueck-hamburg.de/?p=5926">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Objekt:</strong> Spitzenüberwurf eines Brautkleides aus seidenem Bobinet-Tüll mit <img class="alignright size-medium wp-image-5928" title="Spitzenüberwurf vom Brautkleid der Emilie Amsinck, geb. Gossler (1799-1875)" alt="1929-350_001_VZ_1edit_k" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2022/03/1929-350_001_VZ_1edit_k-200x300.jpg" width="200" height="300" />cremefarbener Maschinenspitze<br />
<strong>Maße:</strong> Ganze Länge: 143 cm<br />
<strong>Taillenweite:</strong> 62 cm<br />
<strong>Datierung:</strong> getragen zur Hochzeit 1818 mit Johannes Amsinck<br />
Emilie Gossler (1799-1875) war eine Tochter des Hamburger Kaufmanns, Bankiers und Senators Johann Heinrich Gossler (1775-1842) und seiner Ehefrau Marianne, geb. Schramm (1777-1824).<br />
1818 heiratete sie Johannes Amsinck (1792-1879), einen Sohn des Hamburger Bürgermeisters Wilhelm Amsinck (1752-1831). Zu diesem Anlass trug sie den im Museum erhaltenen Tüllüberwurf.<br />
1837 übernahm Johannes das von seinem Großvater mütterlicherseits, Johannes Schuback (1732-1817), gegründete und bis heute existierende Hamburger Handelshauses „Johannes Schuback &amp; Söhne“. Zusammen bekamen sie elf Kinder, darunter die Hamburger Kaufleute Wilhelm (1821-1909) und Heinrich Amsinck (1824-1883), der Schiffsbauer und Reeder Martin Garlieb Amsinck (1831-1905) sowie die in New York erfolgreichen Kaufleute Ludwig Erdwin (1826-1897) und Gustav Amsinck (1837-1909). Die fünf Töchter heirateten in die bekannten Hamburger Familien Lattmann, Merck, Siemsen, Ruperti und Sieveking ein.<img class="wp-image-5929 aligncenter" title="Spitzenüberwurf vom Brautkleid der Emilie Amsinck, geb. Gossler (1799-1875)" alt="1929-350_006edit_oFK2_k" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2022/03/1929-350_006edit_oFK2_k-300x199.jpg" width="300" height="199" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Spitzenüberwurf ist aus seidenem Bobinet-Tüll mit einem floralen Muster aus <img class="wp-image-5930 alignright" title="Spitzenüberwurf vom Brautkleid der Emilie Amsinck, geb. Gossler (1799-1875)" alt="1929-350_007_VZedit_k" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2022/03/1929-350_007_VZedit_k-200x300.jpg" width="200" height="300" />Maschinenspitze gearbeitet und mit einem Taillenband aus cremefarbenem Satin versehen. Die höhergesetzte Taille folgt der Mode des frühen Biedermeiers, ebenso die kurzen Puffärmel. Verschlossen wird das Kleidungsstück in der hinteren Mitte mit Haken und Ösen.<br />
Das Objekt zeigt viele, gravierende Schadstellen. Der feine Tüllgrund ist partieweise gerissen und weist an mehreren Stellen teilweise große Fehlstellen auf:</p>
<p style="text-align: justify;">- unter beiden Ärmeln<br />
- auf den Schultern<br />
- im Mittelbereich des Rock-Vorderteils<br />
- der Schlitz in der hinteren Mitte ist ca. 15 cm weiter eingerissen</p>
<p style="text-align: justify;">Der Tüllüberwurf schlummert bisher im Depot des Museums, soll aber in der künftigen Dauerausstellung präsentiert werden. Dafür müssen aufgrund des schlechten Zustandes vorab einige Maßnahmen durchgeführt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Notwendige Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Objekt soll mit Hilfe eines Museumsstaubsaugers mit geringer Saugkraft vom aufliegenden Staub gereinigt werden. Von einer wässrigen Reinigung ist aufgrund der fragilen Beschaffenheit des Tüllgrundes abzusehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Fehlstellen werden mit einem Seidentüll geschlossen, der im Farbton des Originals eingefärbt werden muss. Alle Fehlstellen und kleinen Löcher werden mit dem neuen Seidentüll unterlegt und wenn  möglich entlang der Formen der floralen Spitzenmotive mit Überwendlichstich auf die Tüllunterlegung aufgenäht. So wird zum einen das ursprüngliche Erscheinungsbild wieder hergestellt, zum anderen werden die Fehlstellen gesichert und vor weiteren Schäden geschützt.</p>
<p><strong>Geschätzte Kosten:</strong> 720 €</p>
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		</item>
		<item>
		<title>PKW, anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg ausgebrannt (Inv.-Nr.: Z 2017-58)</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2021 08:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Hamburg Museum]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Übernommene Patenschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Objekt: Kastenwagen, Mercedes Citan, tintenblau Baujahr: 2016 Maße (HxLxB): 186 cm  x 400 cm  x 190 cm Material: Stahl, Kunststoff, Gummi, Elektronikbauteile Der an der Elbchaussee geparkte Lieferwagen wurde während des G20-Gipfels am 7./8. Juli 2017 während der ausufernden Krawalle &#8230; <a href="https://www.mein-stueck-hamburg.de/?p=5819">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Objekt:</strong> Kastenwagen, Mercedes Citan, tintenblau<br />
<strong>Baujahr:</strong> 2016<br />
<strong>Maße (HxLxB):</strong> 186 cm  x 400 cm  x 190 cm<br />
<strong>Material:</strong> Stahl, Kunststoff, Gummi, Elektronikbauteile</p>
<p><img class="size-medium wp-image-5821 alignleft" title="PKW, anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg ausgebrannt" alt="PKW" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2021/08/PKW-300x190.jpg" width="300" height="190" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der an der Elbchaussee geparkte Lieferwagen wurde während des G20-Gipfels am 7./8. Juli 2017 während der ausufernden Krawalle angezündet und brannte vollständig aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Der PKW wurde vom Museum für Hamburgische Geschichte im August 2017 erworben und soll in der zukünftigen neuen Dauerausstellung zum 20./21. Jahrhundert ab Ende 2026 gezeigt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kosten werden sich auf ca. 10.000,- Euro für die Brandsanierung belaufen, dazu kommt noch der Spezialtransport des Fahrzeugs und die Überprüfung der Statik die ggf. vom Museum übernommen werden müssen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #0000ff;">Die Patenschaft für dieses Objekt wurde von einem anonymen Spender übernommen.</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schwarze Hahnenfeder aus dem Helmbusch von Fürst Gebhard Leberecht von Blücher, befestigt an seinem Porträt (Inv.-Nr. 2020-5)</title>
		<link>https://www.mein-stueck-hamburg.de/?p=5690</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jan 2020 19:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Hamburg Museum]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Übernommene Patenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[1815]]></category>
		<category><![CDATA[Fürst Gebhard Leberecht von Blücher]]></category>
		<category><![CDATA[Helmbusch]]></category>
		<category><![CDATA[Portrait]]></category>
		<category><![CDATA[Theodor Hasche]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwarze Hahnenfeder aus dem Helmbusch von Fürst Gebhard Leberecht von Blücher, befestigt an seinem Porträt Gerahmte, kolorierte Grafik des 19. Jh. Dieses skurrile Objekt, dass wohl zuletzt in einer Toilette als Dekoration hing, fand vor kurzem Eingang in die Sammlung &#8230; <a href="https://www.mein-stueck-hamburg.de/?p=5690">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Schwarze Hahnenfeder aus dem Helmbusch von Fürst Gebhard Leberecht von Blücher, befestigt an seinem Porträt</strong></p>
<p>Gerahmte, kolorierte Grafik des 19. Jh.<br />
<a href="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2020/01/Z2019-122_001.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-5691" alt="Z2019-122_001" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2020/01/Z2019-122_001-269x300.jpg" width="269" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Dieses skurrile Objekt, dass wohl zuletzt in einer Toilette als Dekoration hing, fand vor kurzem Eingang in die Sammlung des Museums.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der Rückseite befindet sich ein Text von 1846 dazu:</p>
<p style="text-align: justify;">„Anliegende Feder ist aus dem Helmbusch Blüchers welchen <a href="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2020/01/Z2019-122_006.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-5692 alignright" alt="Z2019-122_006" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2020/01/Z2019-122_006-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>er bey seiner Anwesenheit in Hamburg (im Jahre 1817. September?) das Bürger Militair auf dem Heil[igen]. Geist Felde versammelt von ihm inspicirt wurde, den, im Zelte zum fröhlichen Frühstücke versammelten Herren und Damen Preiß gab um die Federn daraus unter sich zu vertheilen. Er erklärte dabey: „Diesen Helmbusch habe er an einem heißen Schlacht-Lager gegen die Franzosen im Jahre 1815 getragen.“<br />
Auch ich, der als Auditeur des Bürger-Militairs im Zelte <a href="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2020/01/Z2019-122_007.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-5693 alignright" alt="Z2019-122_007" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2020/01/Z2019-122_007-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>gegenwärtig war, riß eine Feder an mich.<br />
Obiges bezeuge ich hiermit an Eydes statt.<br />
Hamburg am 27ten März 1846.<br />
Theodor Hasche, der Rechte Doctor<br />
Auditeur des Hamburgischen Bürger-Milita[irs]“</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Objektbestandteile sind verschmutzt, die Rahmenversiegelung löst sich. Das Glas ist gesprungen.<br />
Rückseitig sind erklärende Texte montiert. Das Papier dieser Blätter ist säurehaltig, teilweise brüchig und weist Risse auf. Das Papier des Portraits ist leich verbräunt, weist Stockflecken auf und ist deutlich verschmutzt. Die Farben der Kolorierung sind ausgeblichen. Das Passepartout ist verschmutzt/staubig.</p>
<p><strong>Notwendige Konservierungs-Maßnahmen:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ausrahmen unter schonender Abnahme der Versiegelung und der montierten Schriftstücke; Ausglasen und Abnahme des Etiketts.  Reinigung von Portrait, Passepartou und Feder. Hinterlegen des Porträts mit säurefreiem Museumskarton, Schließen der Risse in den rückseitig angebrachten Schriftstücken. Neueinrahmung mit einer säurefreien, alterungsbeständigen Rückwand. Neuverglasung – entspiegeltes Museumsglas. Wiederherstellen der Versiegelung, möglichst unter Verwendung der originalen Materialien. Anfertigung einer Tasche zur Aufbewahrung der rückseitigen Schriftstücke. Schriftliche und fotografische Dokumentation der Maßnahmen (analog und digital).</p>
<p><strong>Geschätzte Kosten: </strong> € 600,-</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Wir danken für die Übernahme der Restaurierungs-Patenschaft.</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Tattoo-Vorlagealbum Christian Warlich, um 1934  Inv.Nr.  1965,7</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jan 2020 19:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Hamburg Museum]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Tattoo-Vorlagealbum]]></category>
		<category><![CDATA[Weitere Objekte]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichenbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Warlich]]></category>
		<category><![CDATA[St. Pauli]]></category>
		<category><![CDATA[Tätowierer]]></category>
		<category><![CDATA[Tattoomotive]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlagealbum]]></category>

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		<description><![CDATA[Buch mit Zeichnungen: Tusche, koloriert mit Wasserfarben auf (gewachstem) Papier Das Buch diente dem Tätowierer Christian Warlich (1891-1964) als Vorlage im Kundengespräch um ein gewünschtes Tattoomotiv auszuwählen. Warlich war von 1919 – 1964 u.a. als Gastwirt und Tätowierer auf St. &#8230; <a href="https://www.mein-stueck-hamburg.de/?p=5656">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Buch mit Zeichnungen:</strong> Tusche, koloriert mit Wasserfarben auf (gewachstem) Papier</p>
<p style="text-align: justify;">Das Buch diente dem Tätowierer Christian Warlich (1891-1964) als Vorlage im Kundengespräch um ein gewünschtes Tattoomotiv auszuwählen. Warlich war von 1919 – 1964 u.a. als Gastwirt und Tätowierer auf St. Pauli tätig.</p>
<p><a href="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2020/01/2016_09_17-2013-3873_01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-5685 alignright" alt="(2016_09_17) 2013-3873_01" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2020/01/2016_09_17-2013-3873_01-300x139.jpg" width="300" height="139" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Seine Tattoomotive werden bis heute gestochen. Sie wurden zum Referenzwerk für westliche traditionelle Tattoos und dienen  vielen Künstlern und Tätowierern als Inspiration. Christian Warlich wurde durch wissenschaftliche Publikationen und Medienberichte bereits zu seinen Lebzeiten weit über Hamburgs Grenzen hinaus bekannt. Sein Vorlagealbum wurde zum wohl bekanntesten Dokument der deutschen Tattoogeschichte des 20. Jh.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2020/01/2016_09_17-2013-3873_12.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-5686 alignleft" alt="(2016_09_17) 2013-3873_12" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2020/01/2016_09_17-2013-3873_12-300x148.jpg" width="300" height="148" /></a>Das Buch weist zahlreiche Gebrauchsspuren durch intensive Nutzung auf. 2019 wurde ein Faksimile nach dem von Warlich überlieferten Zustand hergestellt. In dieser Form befindet sich das Vorlagealbum auch in der bis Ende Mai 2020 laufenden Sonderausstellung.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Anschluss an die Ausstellung sollen konservatorische Maßnahmen erfolgen um das <a href="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2020/01/2016_09_17-2013-3873_09.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-5687 alignright" alt="(2016_09_17) 2013-3873_09" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2020/01/2016_09_17-2013-3873_09-300x148.jpg" width="300" height="148" /></a>Buch zu erhalten, ohne seinen Charakter zu verändern. Vorgesehen ist eine Reinigung der besonders stark verschmutzten Papieroberflächen und eine Abnahme der Tesafilmstreifen und der dunklen Klebstoffspuren die durch sie verursacht wurden. Das Gewebeband, mit dem ältere Reparaturen durchgeführt wurden, soll erhalten bleiben. Zur Aufbewahrung wird eine Schutzverpackung angefertigt.</p>
<p><strong>Kostenschätzung:</strong>    € 1.800,-</p>
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		<title>Hamburger Bilderuhr (Inv.-Nr.: 2010-1388).</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jan 2020 18:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Hamburg Museum]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Übernommene Patenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Lombardsbrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Spieluhr]]></category>
		<category><![CDATA[Uhrwerkhr]]></category>

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		<description><![CDATA[Hamburger Bilderuhr Biedermeierliches Uhrenbild mit Komplikationen, darstellend eine Kaffeegesellschaft an der Außenalster mit Blick über die Lombardsbrücke auf die Innenstadt Hamburgs. Unbekannter Künstler, um 1828 Ölmalerei auf Eisenblech, Uhrwerke und Mechanik im Holzkasten Gemälde, Uhr, Bewegungs- und Musikautomat – das &#8230; <a href="https://www.mein-stueck-hamburg.de/?p=5650">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Hamburger Bilderuhr</strong><br />
Biedermeierliches Uhrenbild mit Komplikationen, darstellend eine Kaffeegesellschaft an der Außenalster mit Blick über die Lombardsbrücke auf die Innenstadt Hamburgs.<a href="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/03/Spieluhr-Gemälde-8-12-18.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter" title="Klick!" alt="Spieluhr-Gemälde " src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/03/Spieluhr-Gemälde-8-12-18-300x258.jpg" width="300" height="258" /></a> Unbekannter Künstler, um 1828<br />
Ölmalerei auf Eisenblech, Uhrwerke und Mechanik im Holzkasten</p>
<p style="text-align: justify;">Gemälde, Uhr, Bewegungs- und Musikautomat – das alles ist dieses ungewöhnliche Objekt, das bis 2009 im Museumsdepot schlummerte. Mit Hilfe einer Restaurierungs-patenschaft konnte nicht nur das Gemälde restauriert werden, sondern auch Uhrwerk und Spieluhr von dem Uhrmachermeister Helmut Tüxen und seinem Sohn Dario Barcalay wieder zum Laufen gebracht werden.<a href="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/03/Spieluhr-Gemälde-8-12-51.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter" title="Klick!" alt="Spieluhr-Gemälde " src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/03/Spieluhr-Gemälde-8-12-51-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Darstellung einer familiären Szene vor der Alster mit Blick auf die Stadt wirkt zunächst wie ein schönes Biedermeierbild. Mit Auslösung einer komplexen Mechanik gerät das Bild allerdings in Bewegung und fängt an zu klingen: <a href="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/03/Uhrenbild-ZZ-RS-Detail2.jpg" target="_blank"><img class="alignright" title="Klick!" alt="Uhrenbild" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/03/Uhrenbild-ZZ-RS-Detail2-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> Drei Uhrwerke bewegen Uhren, Kinder beim Ballspielen oder einen Angler, Fuhrwerke auf der Lombardsbrücke und Boote auf der Außenalster. Verschiedene  Melodien  werden nacheinander zum Klingen gebracht.<br />
Im internationalen Vergleich ist dieses Objekt einmalig und dadurch für unsere Sammlung so bedeutsam. Mit Hilfe von großzügigen Spenden und dem außerordentlichem <a href="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/03/Spieluhr-Gemälde8-12-101.jpg" target="_blank"><img class="alignright" title="Klick!" alt="Spieluhr-Gemälde" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/03/Spieluhr-Gemälde8-12-101-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Engagement Helmut Tüxens ist es gelungen, nach der Restaurierung des Gemäldes 2012 auch die Mechanik wieder gangbar und damit das Werk als Ganzes wieder erlebbar zu machen.<br />
Die Bilderuhr wird alle 1-3 Monate von Dario Barcalay zu ausgewählten Terminen den Museumsbesuchern vorgeführt. Allerdings benötigt die sensible Mechanik eine ständige Betreuung, die einem jährlichen Aufwand  von ca. 200,- Euro bedeutet. Wir freuen uns über <strong>jede</strong> Spende, die zum Erhalt der Hamburger Bilderuhr und ihrem nicht selbstverständlichen Betrieb beiträgt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #0000ff;">Erste Teilpatenschaften für dieses Objekt wurde übernommen von:</span></p>
<p style="text-align: justify;">einem anonymen Spender (i. H. von € 50,-)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Anleitung zum Zeichnen von Johann Daniel Preißler, 1728-1731  (Inv.Nr. 2019,323)</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Sep 2019 10:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Hamburg Museum]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Übernommene Patenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Freskant]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Daniel Preißler]]></category>
		<category><![CDATA[Maler]]></category>
		<category><![CDATA[Radierer]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichner]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die durch Theorie erfundene Practic oder gründlich-verfasste Reguln, derer man sich als einer Anleitung zu berühmter Künstlere Zeichen-Wercken bestens bedienen kann“   Teil 1-3. / herausgegeben von Joh. Daniel Preißler Erstmals wurde dieses Lehrwerk für den Zeichenunterricht von Preißler 1721-1725 &#8230; <a href="https://www.mein-stueck-hamburg.de/?p=5416">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>„Die durch Theorie erfundene Practic oder gründlich-verfasste Reguln, derer man sich als einer Anleitung zu berühmter Künstlere Zeichen-Wercken bestens bedienen kann“   </strong>Teil 1-3. / herausgegeben von Joh. Daniel <strong>Preißler</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Erstmals wurde dieses Lehrwerk für den <a title="Die durch Theorie erfundene Practic oder gründlich-verfasste Reguln, derer man sich als einer Anleitung zu berühmter Künstlere Zeichen-Wercken bestens bedienen kann" href="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-323-Zustand-2.jpg" target="_blank"><img class="alignright  wp-image-5417" alt="2019-323 Zustand 2" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-323-Zustand-2-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a>Zeichenunterricht von Preißler 1721-1725 herausgegeben und verlegt. Es handelt sich bei dem vorliegenden Werk also bereits um eine Neuauflage. Die komplette Ausgabe von 1728, bestehend aus drei Teilen ist in Hamburg bisher in keiner Bibliothek nachgewiesen. Das Museum für Kunst und Gewerbe besitzt eine 4 teilige Ausgabe von 1775-1778, die Johann Daniel Preißler mit seinem Sohn Johann Justin Preißler gemeinsam herausgab.</p>
<p style="text-align: justify;">Johann Daniel Preißler (1666-1737) war Angehöriger einer in Nürnberg angesiedelten und von 1652-1831 nachgewiesenen Künstlerfamilie. J.D.P. war Maler, Zeichner, Radierer, Freskant, Autor und Verleger. Er hatte elf Kinder, davon sechs bekanntermaßen künstlerisch tätige. Er wirkte ab 1704 als Direktor der Nürnberger Malerakademie. Bereits 1706 legte er ein Lehrwerk für den dortigen Unterricht vor, die Übersetzung eines italienischen Standardwerks. Dies erklärte er zur Pflichtlektüre für seine Schüler. 1716 eröffnete er eine eigene Zeichenschule und entwickelte seine Unterrichtsmaterialien fortlaufend weiter. Sie basierten in Teilen auf niederländischen und italienischen Zeichenbüchern und erfreuten sich großer Beliebtheit. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts erschienen sie in zahlreichen Neuauflagen. J.D.P.s Sohn Johann Martin Preißler wurde 1745 Hofkupferstecher des dänischen Königs Christian VI. in Kopenhagen und war mit Johann Gottlieb Klopstock befreundet. Beide gehörten zum Kreis um den dänischen Staatsminister Graf von Bernstorff. Biografische Angaben in Saurs Künstlerlexikon. Bd. 96. 2017 und in: Irmgard Müsch: Geheiligte Naturwissenschaft. Göttingen 2000 (= Rekonstruktion der Künste 4), S. 48-54.<br />
Johann Justin Preißler (1696-1771) aus Nürnberg war Maler und Kupferstecher, Sohn von Johann Daniel Preißler. Er firmiert 1763 als Hrsg. des 4. Teils des oben genannten Zeichenbuchs.</p>
<p style="text-align: justify;"> .   <a href="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-323-Zustand-1.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-5430 alignnone" title="Auszug aus dem Zeichenbuch von Johann Daniel Preißler" alt="2019-323 Zustand-1" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-323-Zustand-1-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-323-Zustand4.jpg" target="_blank">       <img class="wp-image-5431 alignnone" title="Auszug aus dem Zeichenbuch von Johann Daniel Preißler" alt="2019-323 Zustand4" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-323-Zustand4-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-323-Zustand3.jpg" target="_blank">       <img class="alignnone size-thumbnail wp-image-5432" title="Auszug aus dem Zeichenbuch von Johann Daniel Preißler" alt="2019-323 Zustand3" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-323-Zustand3-150x150.jpg" width="150" height="150" /> </a></p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Recherchen – ob das Buch beispielsweise in Hamburger oder Altonaer Zeichen-schulen des frühen 18. Jahrhunderts verwendet wurde – stehen noch aus. Die starken Gebrauchsspuren weisen jedoch auf eine rege Benutzung hin.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schäden:</strong><br />
- Starke Verschmutzung der Papieroberfläche<br />
- Unsachgemäße Heftung<br />
- Zahlreiche Fehlstellen, Risse – vor allem im Falz der Doppelblätter<br />
- Keine Verbindung zwischen Buchblock und Einband</p>
<p><strong>Geplante restauratorische Maßnahmen</strong>:<br />
- Trockenreinigung <img class="alignright size-medium wp-image-5425" title="Anleitung zum Zeichnen von Johann Daniel Preißler,  1728-1731" alt="2019-323 zustand 7" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-323-zustand-7-225x300.jpg" width="225" height="300" /><br />
- Paginieren und Ablösen der Heftung<br />
- Nassreinigen der Blätter<br />
- Entsäuern und Glätten<br />
- Verstärken der Doppelblätter im Falz, Risse<br />
schließen, Ergänzungen<br />
- Konservatorisches Neuheften<br />
- Anfertigen einer Rückeneinlage mit seitlichen<br />
Flügeln aus Japanpapier aufkaschiert auf<br />
Baumwolle<br />
- Anfertigen einer Einbandkonstruktion mit den historischen Umschlägen und Verbinden mit dem Buchblock</p>
<p><strong>Geschätzte Kosten:</strong>  1.080,- €</p>
<p><span style="color: #3366ff;">Die Patenschaft für dieses Objekt wurde von einem anonymen Spender übernommen.</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Porträt von Hinrich Rücker (Inv.-Nr.: 1973,43)</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jun 2019 11:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Hamburg Museum]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Übernommene Patenschaften]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mein-stueck-hamburg.de/?p=5395</guid>
		<description><![CDATA[Hinrich Rücker, geb. 21.6.1721 in Hamburg, gest. 21.10.1809 ebd., Sohn des Kaufmanns Siegmund Rücker und der Anna Brameyer. Kaufmann in Hamburg, seit 1767 Senator. Vermählt 22.2.1746 mit Anna Luisa Frederking.   Lit.: HGb, Bd. 5, S. 205. Abbildung:  Brustbild nach rechts, &#8230; <a href="https://www.mein-stueck-hamburg.de/?p=5395">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Hinrich Rücker, geb. 21.6.1721 in Hamburg, gest. 21.10.1809 ebd., Sohn des Kaufmanns Siegmund Rücker und der Anna Brameyer. Kaufmann in Hamburg, seit 1767 Senator. Vermählt 22.2.1746 mit Anna Luisa Frederking. <em>  Lit.: HGb, Bd. 5, S. 205.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Abbildung:  <img class="alignright size-medium wp-image-5396" alt="1973,43" src="http://www.mein-stueck-hamburg.de/wp-content/uploads/2019/06/197343-261x300.jpg" width="261" height="300" /></strong><br />
Brustbild nach rechts, vor neutralem Hintergrund, in braunem Justeaucorps, weißem Halstuch und schulterlanger, gepuderter Perücke mit Seitenlocken.</p>
<p><strong>Objekt: </strong>Pastellmalerei.</p>
<p><strong>Künstler:</strong> unbekannt / <strong>Datierung:</strong> ca. 1790</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zustand: </strong><br />
Bildträger leicht wellig, Verunreinigung der Oberfläche. Ausflugloch eines Holzzer-störenden Insekts im Bildträger sichtbar im linken Randbereich. Glas und Schmuck-rahmen sind verunreinigt, Haftungsverlust und Fehlstellen der Fassung des Schmuck- rahmens.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Konservatorische und restauratorische Maßnahmen:</strong><br />
Ausrahmung, Reinigung der Rückseite, Umgang mit möglicherweise aktivem Schädlingsbefall, Oberflächenreinigung, Planierung des Bildträgers, Reinigung des Glases, Maßnahmen am Schmuckrahmen (Reinigung, Festigung, Kittung, Retusche), konservatorische Einrahmung, Dokumentation.</p>
<p><strong>Kalkulation:</strong> 1.200 €</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Die Patenschaft für dieses Objekt wurde von einem anonymen Spender übernommen.</span></p>
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	</channel>
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