Porträt von Anna Elisabeth Krull (Inv.-Nr.: 1911,435)

Anna Elisabeth Krull, geb. 1771 in Hamburg, Sterbedatum unbekannt, Tochter des Johann Joachim Krull und dessen zweiter Ehefrau Anna Margarethe Meyer. Vermählt 2.6.1799 mit dem Hamburger Zuckersieder Matthias Hinrich Delfendahl.

Abbildung:
Brustbild nach links, vor neutralem Hintergrund, in weißem, hochtalliertem Kleid mit Spitzenhalsrüsche und einer rosa Rose am Ausschnitt; auf der Löckchenfrisur eine weiße Tüllhaube mit blauem Bandbesatz; als Schmuck ein goldenes Collier und goldene Ohrgehänge.

Objekt: Pastellmalerei

Künstler: unbekannt / Datierung: ca. 1830.

Zustand:
Glaskontakt, Verunreinigung der Oberfläche sowie innerhalb der Rahmung, Wasserflecken in den Randbereichen (irreversibel). Glas und Schmuckrahmen sind verunreinigt, Eck- und Kantenbereiche des Rahmens bestoßen, Kratzer und Abrieb.

Konservatorische und restauratorische Maßnahmen:
Ausrahmung, Reinigung der Rückseite, Oberflächenreinigung, Reinigung des Glases, Maßnahmen am Schmuckrahmen (Reinigung, Retusche), konservatorische Einrahmung, Dokumentation.

Kalkulation: 900 €.

 

Hamburger Bilderuhr (Inv.-Nr.: 2010-1388)

Hamburger Bilderuhr
Biedermeierliches Uhrenbild mit Komplikationen, darstellend eine Kaffeegesellschaft an der Außenalster mit Blick über die Lombardsbrücke auf die Innenstadt Hamburgs.Spieluhr-Gemälde Unbekannter Künstler, um 1828
Ölmalerei auf Eisenblech, Uhrwerke und Mechanik im Holzkasten

Gemälde, Uhr, Bewegungs- und Musikautomat – das alles ist dieses ungewöhnliche Objekt, das bis 2009 im Museumsdepot schlummerte. Mit Hilfe einer Restaurierungs-patenschaft konnte nicht nur das Gemälde restauriert werden, sondern auch Uhrwerk und Spieluhr von dem Uhrmachermeister Helmut Tüxen und seinem Sohn Dario Barcalay wieder zum Laufen gebracht werden.Spieluhr-Gemälde

Die Darstellung einer familiären Szene vor der Alster mit Blick auf die Stadt wirkt zunächst wie ein schönes Biedermeierbild. Mit Auslösung einer komplexen Mechanik gerät das Bild allerdings in Bewegung und fängt an zu klingen: Uhrenbild Drei Uhrwerke bewegen Uhren, Kinder beim Ballspielen oder einen Angler, Fuhrwerke auf der Lombardsbrücke und Boote auf der Außenalster. Verschiedene  Melodien  werden nacheinander zum Klingen gebracht.
Im internationalen Vergleich ist dieses Objekt einmalig und dadurch für unsere Sammlung so bedeutsam. Mit Hilfe von großzügigen Spenden und dem außerordentlichem Spieluhr-GemäldeEngagement Helmut Tüxens ist es gelungen, nach der Restaurierung des Gemäldes 2012 auch die Mechanik wieder gangbar und damit das Werk als Ganzes wieder erlebbar zu machen.
Die Bilderuhr wird alle 1-3 Monate von Dario Barcalay zu ausgewählten Terminen den Museumsbesuchern vorgeführt. Allerdings benötigt die sensible Mechanik eine ständige Betreuung, die einem jährlichen Aufwand  von ca. 200,- Euro bedeutet. Wir freuen uns über jede Spende, die zum Erhalt der Hamburger Bilderuhr und ihrem nicht selbstverständlichen Betrieb beiträgt.

Skulptur Herakles und Hippolyte

Seit der Renovierung des Glasdaches des Innenhofs liegt uns der Erhaltungszustand der skulptur_1historisch wertvollen Skulpturen sehr am Herzen. Besonders gefährdet ist die Substanz der Statue des Herakles und Hippolyte. Die Oberfläche ist sogar schon bei Berührung gefährdet und ohne Maßnahme droht schneller physischer Zerfall.
Die Sandsteinskulptur im Innenhof des Museums zeigt Herakles im Kampf um den Zaubergürtel der Amazonenkönigin Hippolyte aus der griechischen Mythologie. Diese war ursprünglich so von ihm beeindruckt, dass sie ihm den Gürtel freiwillig überlassen wollte, was von der Göttin Hera untersagte wurde. Dies führte  zum Tode  der Amazone.

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Arbeitsaufwand und Kostenschätzung
Der teilweise berührungsgefährdete Zustand der Skulptur erfordert als erste Maßnahme eine Festigung.  Erst danach kann eine Feucht- und Dampfreinigung stattfinden. Anschließend lassen sich Zustand und Schäden der Skulptur besser beurteilen. Verbleibende großflächige, wasserunlösliche schwärzliche Verschmutzungen, bei denen es sich um gipsgebundene Krusten handelt,  lassen sich in der Regel chemisch gut umwandeln und reduzieren. Mittels Probeflächen werden zwei chemische Verfahren und deren Wirksamkeit vorab geprüft.skulptur_3

Schadhafte und/oder schädigende Altmörtel werden mechanisch entfernt und die Fugen soweit wie möglich und erforderlich erneuert.skulptur_4

Zur Sicherung gefährdeter Schalen und Risse werden diese mit auf Sandstein strukturell und farblich eingestellten, mineralischen Mörteln verfüllt und angeböscht. Der Neuversatz der losen Sockelplatte erfolgt ebenfalls mit mineralischem Mörtel.
Nach Abschluss der Konservierungsarbeiten empfiehlt sich die Festlegung ggf. sinnvollen Restaurierungsarbeiten wie Ergänzungen und Retuschen.

Im Einzelnen werden folgende Maßnahmen durchgeführt:
1. Einrichtung, Vorhaltung und Räumung des Arbeitsplatzes,
sachgerechte Abfallentsorgung, Anfahrten
2. Festigung absandender Bereiche mit Kieselsäureester
3. Feucht-/Dampfreinigung
4. Probeflächen zur Reduzierung von schwarzen Krusten
5. chemische Reduzierung von schwarzen Krusten
6. Ausbau von schadhaften bzw. schädigenden Altergänzungen
7. Sicherung von Schalen und Rissen mit mineralischem Mörtel
8. Neuversatz der gelösten Sockelplatte
9. Erneuerung schadhafter Fugen und schädigender Fugenmörtel
10. Ergänzung ästhetisch störender Ausbrüche
11. Retusche ästhetisch störender Farbunterschiede
12. Kurzdokumentation der Maßnahmen in Wort und Bild

Die Gesamtsumme beläuft sich auf 13.209,00 €.

Ansicht des Hamburger Hafens (Inv.-Nr.: 1956,20)

Hamburger Hafen

Abbildung: Große dekorative Darstellung, Geschenk der HAPAG an das MHG.
Hing früher im Hapag-Verwaltungsgebäude in Berlin.
Einträger/Datierung: Gemalt 1904 von Carl Wilhelm Hugo Schnars-Alquist, geb. 1855 in Hamburg, gest. 1939 ebd., See- und Marinemaler, Sohn einer alteingesessenen Hamburger Großkaufmannsfamilie; aufgezwungene Ausbildung zum Kaufmann; bildete sich aber auf der Gewerbeschule seiner Vaterstadt im Zeichnen und autodidaktisch im Malen aus; malte zunächst unter dem Pseudonym “Alquist”, später Doppelname. Durch den Erfolg verschiedener Seestücke, die sofort Käufer fanden, ermutigt, sattelte er 1884 um und wurde 1886 Meisterschüler von Hans Gude an der Berliner Kunstakademie. Erste Weltreise; 1890-1898 in Berlin ansässig; 1891 begründete er mit Max Liebermann, Walter Leistikow und anderen die „Vereinigung der XI“, war in den Jahren 1892 – 93 Mitglied der Reichskommission, Mitglied der Jury in Chicago, wurde 1896 zum Professor ernannt und siedelte 1898 von Berlin zurück nach Hamburg über. Zahlreiche Studenreisen: USA, Westindien, Mexiko, Australien, Afrika. Korrespondiertes Mitglied des Berliner Instituts für Meereskunde; sehr erfolgreich, beschickte viele ofizielle Kunstausstellungen; am kaiserlichen Hof sehr geschätzt. Seine zahlreichen Seereisen lehrten ihn, das Meer unter allen Breitengraden, zu allen Jahreszeiten und in allen Stimmungen zu schildern. Seine Bilder wurden in Farbdrucken weit verbreitet und waren sehr bekannt. Bilder von ihm besaßen der deutsche Kaiser Wilhelm II. (Hilfe in Sicht, 1890), der  Reichskanzler Bernhard von Bülow (Deutschland, 1900), die Kunsthalle Hamburg (Nordwest, 1903), die Museen in Elbing, Adelaïde, St. Louis und viele Privatsammlungen in Deutschland, Amerika, Australien etc. Auch hat er viele Bilder für die Dampfer der Hamburg-Amerika-Linie gemalt.
Schnars-Alquist hat diesen Ausschnitt vom Hamburger Hafen von der Staats-Werft aus mit Blick auf den Kaiser – Wilhelm-Hafen komponiert. Der Hafen gehört zur Kuhwärder- Hafengruppe (Kuhwärder Hafen, Kaiser-Wilhelm-Hafen und Ellerholzhafen), welche 1904 fertiggestellt und an die HAPAG verpachtet wurde.
Links am Kaiser-Wilhelm-Höft steht der 75 t-Schwerlastkrahn der Hamburg-Amerika Linie, sowie ein Leuchtturm, welcher die westliche Spitze des Auguste-Victoria-Quais markiert. Ebenfalls wird rechts am Ellerholzhöft der Beginn des Kronprinzen-Quais durch einen zweiten Leuchtturm markiert. Die hölzerne Brücke im Vordergrund führt den Blick des Betrachters zwischen den Linienschiffen hindurch auf den Horizont, an dem man ein Gebäude des  Technischen Betriebes der Hamburg-Amerika Linie am Reiherkai sieht.
Zustand: 2012 erlitt das Großgemälde einen Wasserschaden. Die Versicherungssumme deckte nicht die Gesamtkosten der Restaurierung ab. Die dringendsten Maßnahmen konnten durchgeführt werden. Die Retusche fehlt jedoch noch. Über die Rettung des Gemäldes wird am Patenschaftstag berichtet.
Kalkulation: € 7.500,- Wir freuen uns in diesem Fall auch über Einzelspenden ab € 100,00. Bei geeigneten Räumlichkeiten besteht für Spender auch die Möglichkeit, das Objekt als längerfristige Leihgabe zu erhalten, da es in den kommenden Jahren nicht für die Museumsausstellung vorgesehen ist.

Erste Teilpatenschaften für dieses Objekt wurde übernommen von:

Andreas Schütt (i. H. von € 150,-)
Rosemarie Stärk (i. H. von € 200,- und € 250,- )
Georg Mohwinkel (i. H. von € 200,-)

Hochzeitskleid Pauline Bassenge, Gattin Philipp Otto Runges (Inv.-Nr.: 1914,251)

Hochzeitkleid Pauline Bassenge

Abbildung: Knöchellanges Kleid aus cremefrarbenen Seidendamastim Empirestill mit Schleppe. Puffärmel in besonderer Raffung, Oberteil in der vorderen Mitte zum Schließen, ein Bindeband im Zugsaum am Ausschnitt hält das tiefe Dekolleté zusammen. Die gesamte Weite des Vierbahnenrockes wird in der hinteren Mitte zusammen-gerafft, ein sich verjüngendes Bindeband bedeckt die Ansatzstelle zwischen Oberteil und Rock. Das Oberteil ist auf ein Leinenbustier gearbeitet, das mit Haken und Ösen geschlossen wird. Die kurzen Ärmel sind ebenfalls mit Leinen gefüttert, das Futter ist jedoch nicht mit dem Oberärmel verbunden. Der Rock ist ungefüttert.
Das Hochzeitkleid stellt ein einmalliges Zeugnis des Bürgertums zu Beginn des 19. Jahrhunderts dar, es ist unzweifelhaft Pauline Bassenge zuzuordnen, Frau des Malers Philipp Otto Runge, einem Freund Caspar David Friedrichs. Damit stammt es aus dem Besitz einer konkreten Persönlichkeit des Hamburger Bürgertums.
Hersteller  Datierung: — / Anfang 19. Jh.
Zustand: Der Erhaltungszustand des Kleides ist aufgrund der desolaten Materialbeschaffenheit der weichen Seide mangelhaft. Die langen Schlitze und das bei jeder Berührung weiter zerfallende Gewebe schließen eine Restaurierung im Sinne einer Wiederherstellung des Gewandes aus. Die einzige Möglichkeit die Silhouette des Kleides zu erhalten, ist eine schnittgenaue Kopie herzustellen, aus einem Seidenstoff, der dem Original in Farbigkeit und Gewebedichte wie in Anmutung und Leichtigkeit entspricht.
Die Seide des gesamten Kleides ist sehr mürbe, fragil, zu großen Teilen in langen Längsschiltzen aufgerissen. Die Raffung der Puffärmel ist so zerschlissen und durchgestoßen, dass das Leinenfutter sichtbar ist. Das Seidenoberteil wie das Bustier weisen sehr starke Schweißränder auf.

Kalkulation: 8 500 Euro.
Die Maßnahmen im Einzelnen:
- Schnittabnahme am Original
- Schnitterstellung für die Kopie
- Anfertigen einer detailgetreuen Kopie
- Handnähte für Oberteil mit Bustler und Ärmel sowie Bindebändern
- Maschinennähte für den Rock

Es ist möglich, die Patenschaft für Einzelschritte des Maßnahmenkatalogs zu übernehmen.

Fischheber aus Silber mit Perlmuttgriff (Inv.-Nr.: 1946,43a)

Silberner Fischheber

Abbildung: Der Griff  ist mit einem maritimen  Motiv verziert, beim Perlmutt  in Form einer farblich abgesetzten Muschel. Der Griff besteht aus zwei Hälften und ist aus Perlmutt und Silber gefertigt. Die Muschelform wiederholt sich am Griffende und dient der Verbindung vom Griff zur Hebefläche. Diese stellt Weinlaub mit einem durchbrochenen Muster dar. Das Weinlaub ist von Filigranarbeit umrandet.
Auf dem Rand der Hebefläche oben eingstanzt die Meistermarke ʺANʺ, Auf der Unterseite eingraviert die Inschrift: ʺI. M. H. / d. 24. Nov. 1822ʺ
Hersteller/Datierung: unbekannt / um 1822.
Technik: Gesägt, gegossen, gelötet, graviert, gezogen, gebogen, tordiert, gewalzt.
Zustand: Das Objekt insgesamt hat Gebrauchsspuren, leichte Kratzer auf der Oberfläche. Das Silber ist stark angelaufen.
Kalkulation: € 320 ,00

 

Tasse ʺHamburg von der Alsterseiteʺ (zerbrochen) und Untertasse mit Landschaftsansicht (Inv.-Nr.: 1909,40)

Tasse ʺHamburg von der Alsterseiteʺ

Abbildung: Porzellan-Tasse mit handgemalter Ansicht von der Form eines japanischen Teekümmchens mit Henkel, dessen Fuß durch leichte Einschnürung gebildet wird. Die Schauseite zeigt in rechteckigem Goldrahmen eine Ansicht Hamburgs mit erklärender Unterschrift in schwarzen Schreibschriftlettern: ʺHamburg von der Alster Seiteʺ. Im Vordergrund sieht man Spaziergänger im Kostum von ca. 1830.
Die Unterschale ist ebenso goldumrändert wie die Tasse und zeigt im Spiegel eine quadratisch abgegrenzte Phantasielandschaft: Ein Dorf am Wasser, von Wiesen und Bergen umgeben, im Hintergrund eine Burg.
Hersteller/Datierung: unbekannt / um 1830.
Zustand: Tasse zerbrochen, verschmutzt, bestoßen, deutliche Gebrauchsspuren.
Kalkulation: 800,00

Tasse mit Löwenklauen und Ansicht des Hamburger Hafens von der Elbe aus, mit Untertasse (Inv.-Nr.: 1908,411)

Tasse mit Untertasse, „Hamburg von der Elbseite“

Abbildung: Tasse aus Porzellan von becherartiger Form, die sich nach oben etwas erweitert. Sie ruht auf drei vergoldeten Füßen (Löwenklauen) und hat am unteren Rand eine aufgesetzte Perlenschnur zwischen zwei goldenen Linien als Abschluß. Der auf der Außenseite vergoldete Henkel liegt mit einem blattartigen Ende der Tasse auf; er ragt mit einem rund gebogenen Schnörkel über den Rand der Tasse hinaus und endigt in einem Adlerkopf, der aus zwei Blättern herauswächst, in unglasierter Masse. Innen hat die Tasse einen 4 cm breiten Goldrand, darunter einen schmalen Goldstreifen, auf dem Grund zwei Goldkreise. Außen ist die Tasse oben und unten mit einem Goldrand versehen, der sich auf der Rückseite stark verbreitert und so ein weißes Feld ausspart, das mit einer Goldlinie eingerahmt ist. Die Vorderseite ist mit einer Handmalerei gefüllt, die in einem breiten gold in gold gemusterten Rahmen sitzt mit der Inschrift: Hamburg von der Elbe-Seiteʺ. Im Vordergrund sieht man das von zwei Kähnen, zwei Segel- und einem Dampfschiff belebte Wasser, rechts (vom Beschauer aus) im Hintergrund der Mastenwald des Hafens. Links erhebt sich hinter dem grünen Hügel des Stintfangs der Michaelis-Kirchturm, dann der Reihe nach die übrigen Kirchtürme der Stadt, nämlich: St. Petri, Jacobi, Nicolai und Catharinen.
Die Untertasse, wie die Tasse mit einem Fond von ehemals grünlicher Farbe, zeigt das gleiche Ranken- und Netzmotiv in feinen, goldenen Linien. Konzentrischer Kreis in der Mitte des Spiegels, Spiegellinie und Rand ebenfalls vergoldet. Anscheinend schon bei Erstinventarisierung vertauscht.
Hersteller/Datierung: unbekannt / vor 1842.
Zustand: Tasse zerbrochen, deutliche Gebrauchs- und Abnutzungsspuren.
Kalkulation: € 320,00

Elektrisch beleuchtete Außenlampen (Inv.-Nr.: 2013-4254-0 )

Lampe

Abbildung: Zwei elektrisch beleuchtete Außenlampen, die nach Entwürfen von Fritz Schuhmacher für den von ihm geplanten Bau des Museums angefertigt wurden. Die Lampen sind aus galvanisch verkupfertem Messingblech mit Facettengläsern. Die Außenlampen sind achteckig und setzen sich zusammen aus dem Boden, dem Glasgehäuse und abnehmbaren Deckel. Eine als Seite angelegte Tür ist zu öffnen, um das Leuchtmittel austauschen zu können.
Hersteller/Datierung: Kurt Schuhmacher / 1932
Zustand: Die Lampen wurden 2003 aufwändig restauriert. Vermutlich durch Winddruck der freibewitterten Situation haben sich einige der Streben inzwischen wieder verformt, die Glasscheiben sind lose und die Elektrik nicht mehr sicher.
Kalkulation: Reinigung, Richten der Bänder und neue Fixierung der Gläser an den alten Halterungen € 600,00.
Herstellen einer neuen Armierung € 400,00.
Demontage, Remontage, Ersatzlampen für die Zeit der Bearbeitung  € 548,97.